Die IG-Metall und Volkswagen haben sich auf ein Eckpunktekonzept zur Sarnierung des Wolfsburger Autoherstellers geeinigt.
Nach zähem Ringen haben Volkswagen und IG Metall bei Verhandlungen über die Sanierung der Traditionsmarke VW Eckpunkte einer Einigung erzielt. Verbindliche Produktzusagen sichern die Beschäftigung über 2011 hinaus in allen sechs westdeutschen Standorten.
Im VW-Tarifkonflikt einigten sich Volkswagen und die IG Metall auf ein Eckpunkte-Konzept zur Sarnierung des Unternehmens. (© Foto: ddp)
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Auf der anderen Seite einigten sich beide Seiten auf einen flexiblen Arbeitszeitkorridor von 25 bis 33 Stunden. Bisher gilt eine 28,8-Stunden-Woche. Das teilten IG Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine und VW-Personalvorstand Horst Neumann am Freitag in Langenhagen bei Hannover mit.
Dem "Lösungspaket" zufolge werden etwa der neue Golf und ein zusätzliches Volumenmodell im Stammwerk Wolfsburg gefertigt. Meine sagte, die vom Unternehmen geforderte 35-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich habe die IG Metall nicht akzeptiert. Für die Arbeitszeiten in dem neuen Arbeitszeitkorridor werde das bisherige Monatseinkommen gezahlt.
Bei Bedarf werde die 34. und 35. Stunde wie bisher als Mehrarbeit vergütet. Zudem werde die Tarifrunde 2007 über einen Einmalbetrag in Höhe von 1000 Euro abgegolten. Neumann sprach von einem "großen Schritt nach vorne". VW hole Wettbewerbsnachteile zu einem guten Teil auf und kehre zu "normalem Arbeitszeiten" zurück.
(dpa)
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