1400 Schlecker-Frauen sind noch auf Jobsuche

Blau-weiße Schilder über abgeklebten Ladenfenstern, Arbeits- und Mutlosigkeit: Vor einem Jahr meldete die Drogeriekette Schlecker Insolvenz an. Anfangs war noch die Hoffnung, dass manche Läden weiterlaufen könnten. Doch jetzt ist alles zerschlagen. Eine Bilanz in Bildern, ein Jahr nach der ersten Meldung. Von Christoph Giesen, Max Hägler, Frank Müller, Thomas Öchsner und Stefan Weber.

Ganz leise kündigte sich die Pleite an: Die Regale waren leer, und Betriebsräte lästerten hinter vorgehaltener Hand über die Strategie des Arbeitgebers. Dennoch kam die Nachricht von der Pleite überraschend, am 20. Januar 2012, einem Freitag, kurz nach 15 Uhr: "Schlecker wird über ein Insolvenzverfahren restrukturiert", stand da, verschickt aus der Zentrale des einst mächtigsten deutschen Drogeriekonzerns. Vom Erhalt der Filialen und Jobs war die Rede. Und davon, dass der Geschäftsbetrieb weiterlaufe. Doch letztlich klappte das alles nicht.

Bild: dpa

19. Januar 2013, 18:37 2013-01-19 18:37:05  © SZ vom 19.01.2013/soli

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