Die drei deutschen Premium-Hersteller Mercedes, BMW und Porsche haben im vergangenen Jahr so viel Autos in den USA verkauft wie noch nie zuvor. Dagegen brach der Absatz von Volkswagen wegen einer veralteten Modellpalette ein.
Insgesamt wurden auf dem größten Automarkt der Welt knapp 17 Millionen und damit 1 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Von den großen US-Marken verloren General Motors und Ford weiter an Boden, Chrysler legte dagegen zu.
Exportschlager: Ein Porsche Cayenne steht auf dem Flughafen Leipzig/Halle auf einer Verlade-Rampe. (© Foto: AP)
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Sehr stark waren die japanischen Hersteller mit Toyota an der Spitze. Zu Beginn der kommenden Woche wollen die Konzerne auf der Automesse in Detroit ihre Modelle für 2005 vorstellen.
Vorjahresrekord noch gesteigert
Die BMW Group verkaufte 296.111 Fahrzeuge und übertraf damit den Rekord vom Vorjahr um 7 Prozent. Sowohl die Marke BMW als auch die Marke Mini verbesserten den Absatz, wie der Autokonzern am Mittwoch berichtete.
Auch im Dezember erreichte das Unternehmen mit 29.292 abgesetzten Fahrzeugen neue Bestmarken. Die Bayern profitierten von neuen, frischen Modelle wie der 5er-Reihe oder dem 6er-Sportcoupe.
Mercedes-Benz steigerte seinen Absatz das elfte Jahr in Folge und fuhr nach eigenen Angaben mit 221.610 Fahrzeugen ebenfalls einen Absatzrekord ein. Dazu habe vor allem die Vielzahl neuer Modelle beigetragen, die im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht worden sei, erklärte das Unternehmen.
Mercedes USA im Dezember mit bestem Verkaufsmonat
Im Dezember verkaufte Mercedes-Benz 26.607 Fahrzeuge und damit rund 23 Prozent mehr als vor einem Jahr. Es sei der beste Verkaufsmonat in der Geschichte von Mercedes-Benz USA gewesen.
Auch beim Sportwagenhersteller Porsche brummte das Geschäft in Nordamerika. Dank der großen Nachfrage nach dem sportlichen Geländewagen Cayenne verbesserte sich der Absatz im Gesamtjahr um rund 11 Prozent auf 33.289 Fahrzeuge. Allein vom Cayenne wurden 19.134 Exemplare verkauft.
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