Der Medienkonzern Axel Springer hat dank steigender Werbeeinnahmen im ersten Halbjahr 2008 Umsatz und Gewinn gesteigert. Springer-Chef Döpfner zeigte sich optimistisch.

Ein leichter Rückgang der Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften sei durch Preiserhöhungen abgefangen worden, teilte das Verlagshaus, in dem die Bild-Zeitung erscheint, am Mittwoch in Berlin mit.

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Der Springer-Verlag konnte den Auflagenrückgang durch Preiserhöhungen abfangen. (© Foto: AP)

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Aktie legt zu

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe zwischen Januar und Juni um 7,2 Prozent auf 214 Millionen Euro zugelegt.

Der Umsatz kletterte um elf Prozent auf 1,34 Milliarden Euro, teilte Axel Springer mit.

Der Überschuss betrug 526,2 Millionen Euro, ohne den Verkaufserlös aus der ProSieben-Beteiligung wären es 99 Millionen Euro gewesen. Die Springer-Aktie legt am Mittwoch in einem schwachen Gesamtmarkt um gut ein Prozent zu.

Vorstandschef Mathias Döpfner zeigte sich für den Rest des Jahres optimistisch: "Wir gehen davon aus, dass wir uns auch im zweiten Halbjahr von der allgemein negativen Branchenentwicklung abkoppeln können."

Konzentration auf internationalen Markt

Döpfner bestätigte die Prognose, wonach das Ebitda 2008 über dem bereinigten Vorjahreswert von 434 Millionen Euro liegen soll.

Springer konzentriert sich in erster Linie auf den internationalen Markt sowie das Wachstum seiner Online-Medien. Hier habe man deutlich mehr Kunden erreicht und von kräftig steigenden Werbeerlösen profitiert.

Das Frauenportal Aufeminin.com, an dem Springer inzwischen knapp 80 Prozent hält, entwickle sich positiv.

Die enge Verzahnung von Print und Online, etwa bei Bild, zahle sich ebenfalls aus, erklärte der Verlag.

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(sueddeutsche.de/Reuters/jkr/mel)