Käse, Reis und Fleisch landen ab sofort günstiger auf dem Teller. Aldi und Penny haben erneut Preissenkungen angekündigt; andere werden folgen. Und das zum zehnten Mal in diesem Jahr.
Preiskampf und kein Ende. Bereits zum zehnten Mal in diesem Jahr senken die Discounter Aldi und Penny ihre Preise für etliche Lebensmittel. So haben sie angekündigt, dass Produkte wie Käse, Joghurt, Reis, Nudeln oder Pommes Frites ab sofort noch günstiger angeboten werden.
Kosumenten können sich beim Einkauf erneut über fallende Preise freuen. (© Foto: AP)
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Bei Aldi kostet eine 500 Gramm-Packung Haferflocken ab sofort nur noch 25 statt 35 Cent, ein ganzes Hähnchen bei Penny pro Kilo 2,44 Euro statt 2,99. Einige Käsesorten sind nun bis zu 20 Prozent preiswerter. Sowohl das Ausmaß der Preissenkungen als auch die Auswahl der Artikel seien beachtlich, meinte Discount-Experte Matthias Queck.
Die Konkurrenz zieht nach
Seit Monaten führen die deutschen Lebensmittelketten einen Preiskrieg. Sie versuchen bei den Kunden zu punkten, indem sie gesunkene Beschaffungskosten im Zuge der Wirtschaftskrise an die Verbraucher weitergeben.
Nachdem einzelne Vorreiter ihre Preise gesenkt haben, ist Branchenexperten zufolge damit zu rechnen, dass auch die Konkurrenz mitzieht und Produkte für die Kundschaft billiger macht. In der Branche gilt Aldi als Preisführer, an dem sich alle anderen Unternehmen orientieren. Die Preissenkungen bei den Discountern sind in der Regel dauerhaft.
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(sueddeutsche.de/AP/AFP/dpa/tjon/pak)
Linke-Parteitag in Göttingen
Sie sprachen davon dass Lebensmittel in Deutschland zu teuer verkauft werden - Ihrer Meinung nach! - und Hähnchen zähle zumindest ich zu den Lebensmitteln. Ich hätte auch ein anderes Beispiel nehmen können.
Wenn Sie sich mal über die Produktionsbedingungen der Im Supermarkt überwiegend angebotenen Lebensmittel informieren - und das gilt sowohl für die Tiere / Pflanzen / Umwelt als auch für die Menschen, die von dem Ertrag leben sollen / müssen, dann kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wie das zum halben Preis vernünftig (für die Qualität der erzeugten Lebensmittel UND die Lebensqualität der Erzeuger) funktionieren soll!
Aber vielleicht sind Ihnen die Lebensbedingungen der Erzeuger und der Tiere ja auch egal, hauptsache billig...???
"Sie versuchen bei den Kunden zu punkten, indem sie gesunkene Beschaffungskosten im Zuge der Wirtschaftskrise an die Verbraucher weitergeben."
Ei der daus. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Bisher kannt man es ja nur in die umgekehrte Richtung.
Keinen richtigen Namen oder keine Traute ihn zu nennen. Ich kann mich nicht erinnern, von Hähnchen was geschrieben zu haben, ich habe nur von den Einkaufspreisen auf dem Weltmarkt gesprochen, und zu solchen Konditionen kaufen die größen Marktketten ein. Die höchsten Löhne zahlen sie auch nicht unbedingt. Demgemäß gibt es keinerlei Grund, zu jammern, wenn die ihre Preise reduzieren. Ist natürlich schwer verständlich.
Bin ja gespannt wan das erste Kunsfleisch aus recycle Altreifen kommt, damits ja schoen billig ist.
Der Verbraucher macht den Markt, nicht der Vertrieb. Jeder, der bei Aldi Milch kauft, sollte sich erst mal vornehm zurück halten (ich auch).
Milch und Hähnchen sind nicht deswegen so billig, weil sie so schlecht sind, sondern weil mittels Subventionen so viele Erzeuger auf dem Markt sind, daß man die erzeugten Produkte auch noch vernichten muss. Wer wettert denn darüber? Hat schon mal jemand gefordert, dass unwirtschaftlich arbeitende Bauern keine Subventionen erhalten sollen?
Es ist vollkommen egal, was Milch oder Hendl kosten - wir alle zahlen nur einen Teil dafür bei Aldi, Penny und Konsorten. Den Subventionspreis zahlen wir über die Steuern, und so wird ein Schuh daraus.
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