Der Lebensmittelmarkt ist hart umkämpft: Der langjährige Branchenfüher Aldi Nord verliert Marktanteile gegenüber den Konkurrenten. Jetzt soll ein modernes Konzept das angestaube Image aufpolieren.
Seit jeher sehen die Filialen gleich aus: Grelles Neonlicht fällt auf die beigen Fliesen mit den kleinen braunen Steinchen. Die wenigen Fenster am Eingang lassen den Laden dunkel erscheinen. Jetzt soll der Oma-Chic in Dunkelbraun ein Ende haben: Aldi Nord plant einen Relaunch, das meldet das Branchenblatt Lebensmittelzeitung.
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Heller und blauer soll es werden: Aldi erwägt eine neue Medienstrategie. (© dpa)
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Die belgische Aldi-Nord-Tochter hat demnach in Mariakerke, einem Vorort von Gent, einen neu designten Markt eröffnet. Auch in Lübeck soll ein Markt des neues neuen Typus in Planung sein. Das dunkle Braun, das den Auftritt des Discounters bisher beherrscht, soll verschwinden. Die Farbe blau soll in Zukunft dominieren und durch größere Fensterfronten soll mehr Licht ins Innere fallen. Die Einrichtung soll teilweise erneuert werden. "Für Aldi Nord ist das ein Quantensprung", heißt es aus dem Umfeld der Architekten.
Aldi Nord unterhält allein in Deutschland über 2500 Filialen. Der Umsatz des Unternehmens stieg Schätzungen zufolge in Deutschland in den letzten Jahren nicht. Weltweit wird er aber auf rund 25 Milliarden Euro geschätzt. Nachdem Konkurrenten wie Lidl und Netto den Discountermarkt in den letzen Jahren aufgemischt haben, muss Aldi stärker um die Kunden buhlen.
Der neue Aldi-Nord-Chef Marc Heußlinger hat den FIlialen nun offenbar eine Renovierung verordnet, um wettbewerbsfähig zu beiben. Der Manager trat im Juni an die Spitze des Unternehmens. Zuletzt haben bereits die Eigenmarken der Discounter-Kette ein neues Design erhalten.
In den sechziger Jahren hatten die Brüder Theo und Karl Albrecht das Vertriebsgebiet des Aldi-Imperiums in eine Nord- und eine Südregion aufgeteilt. Theo Albrecht verstarb im letzten Sommer. Er galt zu Lebzeiten als sehr sparsam - und wollte die Kunden seiner Läden nicht durch eine teuer wirkende Einrichtung abschrecken.
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(sueddeutsche.de/kahe/luk)
bezahlen sie Ihre Mitarbeiter bald menschenwürdig und stellen ein paar neue ein, dann ist es recht egal wie die Filialen aussehen, denn man geht in ein Geschäft, um etwas zu kaufen, nicht weil es gut ausssieht.
Was auch immer ich als Kunde bei Aldi-Nord unter diesem beschissenen Begriff zu verstehen habe, bin ich mit mit Qualität des Angebotes sowie mit dem Erscheinungsbild der Filialen einverstandener, als mit denen der im Artikel angezogenen Konkurrenten.
All die hier über AldiNord ausgeschütteten Erscheinungsmängel findet man bei Lidl und Co. weitaus ausgeprägter. Und die Qualität der Produkte dort ist oftmals unter aller Kanone.
Richtig ist aber die Bemerkung von Ingo_Pudding, daß sich Aldi wieder auf sein ursprügliches Warensortiment besinnen sollte und dabei aber die Produktvielfalt in den Segmenten steigern müßte..
Es wird zuviel Schnickschnack angeboten, angefangen von Computern, Zeitungen bis Fahrräder.
Und billig ist es auch wahrlich nicht mehr.
Man sollte sich wie früher rein auf Konserven und Lebensmittel konzentrieren, aber diese billiger als die Konkurrenz.