Von Guido Bohsem

Klar ist, dass General Motors sein Tochterunternehmen an Magna verkaufen will - doch davor stehen noch ein paar hohe Hürden.

Vielleicht wollte Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) den Jubel nur ein wenig dämpfen. Nachdem Kanzlerin Angela Merkel (CDU) werbe- und wahlkampfwirksam die Übernahme Opels durch Magna verkündet hatte, meldete sich der stellvertretende SPD-Chef mit ein paar dürren Zeilen zu Wort. Darin wie er vor allem auf die Hürden hin, die für eine neue Opel GmbH noch zu nehmen seien. Hervor hob er die Fragen, ob sich andere europäische Länder an der Rettung beteiligen und ob die EU-Kommission die Hilfen genehmigt.

Opel, dpa

Geht für Opel die Sonne auf? Das bleibt abzuwarten. Magna soll jedenfalls den Zuschlag erhalten. (© Foto: dpa)

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Hilfsgelder: Magna benötigt für die Übernahme staatliche Kredite oder Bürgschaften in Höhe von 4,5 Milliarden Euro. Bund und Länder haben zugesichert, die Summe zunächst alleine aufzubringen. Erst später sollen die Lasten mit den Staaten geteilt werden, in denen ebenfalls Opel-Standorte angesiedelt sind, darunter vor allem Großbritannien, Spanien, Belgien und Polen. Eine Möglichkeit wäre es, die Anteile anhand der Zahl der erhaltenen Arbeitsplätze aufzuteilen. Während Großbritannien bereits seine Bereitschaft zur Kooperation signalisiert hat, gibt es in Belgien und in Spanien kritische Stimmen. So hatten etwa die spanischen Gewerkschaften für einen Verkauf an den Finanzinvestor RHJI plädiert.

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