Die Post will die Republik mit Paketboxen überziehen: Bis Sommer sollen 1000 neue Annahmeboxen für Päckchen und Pakete aufgestellt werden.

Postkunden sollen bis zur Jahresmitte in allen größeren deutschen Städten rund um die Uhr frankierte Päckchen und Pakete aufgeben können. Die Deutsche Post-Expresstochter DHL wolle bis Mitte 2008 im ganzen Bundesgebiet rund 1000 ihrer neuen Paketboxen aufstellen, teilte die Post mit. Der Testlauf sei erfolgreich gewesen.

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Eine Mitarbeiterin des Paketzustellers DHL belädt ein Auslieferungsfahrzeug: Ab Sommer können Pakete und Päckchen an 1000 Paketboxen aufgegeben werden. (© Foto: dpa)

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Ab sofort stellt DHL pro Woche etwa 70 der neuen Boxen auf. Zunächst sollen rund 500 der Briefkästen für Pakete in der Nähe von Filialen der Tochter Postbank errichtet werden, dann sollen weitere Anlaufpunkte in der Nähe von Bahnhöfen und Supermärkten folgen. Kunden könnten dort Päckchen und Pakete mit einem Gewicht von bis zu 31,5 Kilogramm auf die Reise schicken. Die Höchstmaße für die Pakete betragen aber 50 mal 40 mal 30 Zentimeter. Bonn, Dortmund und Frankfurt am Main machen den Anfang.

Die Deutsche Post kündigte bis Ende 2009 zudem die Aufstellung von zusätzlich 1500 DHL-Packstationen an. Den bereits eingeführten Packstationen des Konzerns soll der Paketbox-Service keine Konkurrenz machen. Denn dort können die Kunden ihre Sendungen auch abholen und zudem Päckchen- und Paketmarken kaufen. Die Post hat bereits rund 900 Packstationen in Deutschland aufgestellt. Zusammen mit den Post-Filialen soll es künftig insgesamt 17.000 Einlieferungsmöglichkeiten für die Post-Kunden geben.

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(Reuters/AP/sma/mah)