Das größte Geldhaus Deutschlands hat seinen Quartals-Gewinn dank eines starken Investmentbankings deutlich gesteigert.
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bekräftigte zudem erneut die Renditeprognose für das laufende Jahr. Der Gewinn vor Steuern sei im dritten Quartal um 87 Prozent auf 1,88 Milliarden Euro geklettert, teilte die größte deutsche Bank am Freitag in Frankfurt mit. Der Verkauf von DaimlerChrysler-Aktien habe vor Steuern 337 Millionen Euro gebracht.
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Der Überschuss legte vor allem wegen negativer Steuereffekte aus dem Verkauf von DaimlerChrysler-Aktien, die den Nachsteuergewinn aus dem Verkauf auf 37 Millionen Euro drückten, nicht so stark zu wie der Gewinn vor Steuern. Unter dem Strich verdiente die Bank im dritten Quartal 991 Millionen Euro und damit 46 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der Gewinn je Aktie legte um 48 Prozent auf 1,89 Euro zu. Die Deutsche Bank hat sich im Rahmen ihres Stellenabbaus im dritten Quartal mit 1000 Mitarbeitern über die Auflösung ihrer Arbeitsverträge geeinigt.
Damit sei bis Ende September mit 4600 Mitarbeitern eine Einigung über ihr Ausscheiden erzielt worden, hieß es. Die Bank will weltweit insgesamt 6400 Stellen streichen - 5500 davon im laufenden Jahr.
(dpa)
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