Wer suchet, der findet: Für Noch-Bahnchef Hartmut Mehdorn ist offenbar schon ein Nachfolger auserkoren. Der Daimler-Manager Rüdiger Grube soll übernehmen.
Der Daimler-Manager Rüdiger Grube ist nach Angaben aus Kreisen Favorit der Bundesregierung für die Mehdorn-Nachfolge bei der Deutschen Bahn. Grube werde "mit 80-prozentiger Sicherheit" von der Regierung vorgeschlagen werden, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person.
Rüdiger Grube wird als aussichtsreichster Kandidat im Rennen um dem Bahn-Chefsessel gehandelt. (© Foto: AP)
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Der Vorschlag stammt dem Vernehmen nach aus der SPD. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe ihn akzeptiert.
In Kreisen des Bahn-Aufsichtsrats hieß es, Grube kristallisiere sich als Favorit heraus. Das Aufsichtsratspräsidium soll dem Vernehmen nach an diesem Donnerstag über die Personalie beraten.
Das Bundesverkehrsministerium wollte sich auf Nachfrage nicht zu der Personalie äußern. Daimler erklärte, es handele sich um "reine Spekulationen".
Die Bahn wollte sich auf Anfrage von sueddeutsche.de nicht zur Personalie Grube melden und verwies auf den Bahn-Verwaltungsrat.
Der 57 Jahre alte Grube ist seit 2001 Vorstandsmitglied bei Daimler und leitet den Bereich Konzernentwicklung. Er ist außerdem Vorsitzender des Verwaltungsrates beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS.
Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hatte am Montag als Konsequenz aus der Datenaffäre seinen Rücktritt angeboten.
(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/mel)
Demonstrationen in Hamburg
ist ja wohl das letzte , was zur Aufklärung des Datenmissbrauchssksandalsund des Emailüberwachungskandals beiträgt. Ich hoffe nur , die wahlberechtigten Bahnangestellten merken sich das . So macht die Deutschland AG frei von jeder Selbstkritik nach gröbsten Fehlern einfach weiter wie bisher, selbstgerecht und arrogant bis zum Anschlag.
ein Automann als Bahnchef - wenn man da mal nicht den Bock zum Gärtner macht
Aber wenn ein Strom- und Autolobbyist (Gabriel) Umweltminister sein kann, ein Versicherungslobbyist (Riester) eine Privatrente einführen darf, warum nicht auch das. Es ist ja auch gut für die deutsche Wirtschaft (Autoindustrie), wenn die Bahn kaputtprivatisiert wird und wegen hoher Preise ihre Kunden verliert.
Jetzt kommt endlich einer, der die Bahn ganz abbremst und dem Indivualverkehr freie Fahrt winken kann.
Ne, er soll der Chef von Märklin werden.
April ! April !
Mehdorn hat mit Fahrpreiserhöhungen, Streckenstillegungen, Taktausdünnungen und nur auf die Börse zielendem Kurs die Bahn doch schon längst in die Grube versenkt.
Paging