Bahnchef Hartmut Mehdorn ist verärgert über das ICE-Konsortium. Noch immer haben sie die technischen Probleme nicht im Griff. Jetzt setzt er ihnen ein Ultimatum.
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat dem ICE-Konsortium von Siemens, Bombardier und Alstom im Streit um die Wartungsintervalle der problematischen ICE-Radsatzwellen ein Ultimatum gestellt. "Wenn die Achsen nicht die vereinbarten Laufleistungen erbringen, ist es Sache des Herstellers, hier für Abhilfe zu sorgen. Wir erwarten, dass die Industrie in den nächsten 14 Tagen endgültig für Klarheit sorgt", sagte Mehdorn dem Spiegel nach einer Vorabmeldung vom Samstag.
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Harmut Mehdorn hat dem ICE-Konsortium ein Ultimatum gestellt. (© Foto: AP)
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Nach dem Beinahe-Unfall von Köln, bei dem im Juli eine Achse eines ICE gebrochen war, hatte die Bahn auf Druck des Eisenbahn-Bundesamts die Inspektionsintervalle für das Bauteil von 300.000 auf 30.000 Kilometer reduziert.
Grund für die Probleme ist offenbar die Verwendung hochfester Stähle, deren Rissfestigkeit die Konstrukteure möglicherweise überschätzten..
Inzwischen gibt es dem Blatt zufolge deshalb bei der Bahn Überlegungen, die jeweils 16 Antriebsachsen der 54 betroffenen ICE-3-Züge mit neuen Achsen auszustatten. Die Umrüstung von den heiklen Superstahl-Wellen auf die bewährten EA4T-Radsätze würde pro Zug nach Ansicht von Experten rund 100.000 Euro kosten.
Diese Kosten müsse die Industrie tragen, heiße es bei der Bahn. Intern werde jedoch mit einer Lieferzeit der neuen Bauteile von bis zu einem Jahr gerechnet
(AP/bica/odg)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Dieser Mann sollte endlich seinen Hut nehmen. Große Worte und nichts dahinter. Letzte Fehlplanung: Die Bahn verlängert ihre Güterzüge von 750m auf 1000m um mehr Waren über die Schiene zu transportieren; gleichzeitig schickt sie 5000 Waggons auf's Abstellgleis. Übrigens fahren neuerdings alte Regionalzüger der SBB in Deutschland (Frankfurt) weil die Bahn nicht genug rollendes Material hat.
Toll Leistungen