Teure Konsequenzen für die Deutsche Bahn: Wegen des Datenskandals, der den Staatskonzern im Sommer erschütterte, wird nun eine Buße von mehr als einer Million Euro fällig.
Der Datenskandal bei der Deutschen Bahn hat für das Unternehmen ein teures Nachspiel. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung ging am Montag ein Bußgeldbescheid des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix bei der Bahn ein. Darin fordert die Behörde eine Geldbuße von rund 1,1 Millionen Euro. Diese beziehe sich allein auf die schon früh bekannt gewordenen Verstöße gegen Datenschutzgesetze, hieß es bei der Behörde.
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Überwachungskamera an einem Hamburger Bahnhof: Wegen des Datenskandals ist der Bahn ein Bußgeldbescheid zugegangen. (© Foto: AP)
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Wie zu Anfang des Jahres bekannt geworden war, hatte die Bahn seit 1998 insgesamt dreimal ihre Mitarbeiter sogenannten Massen-Screenings unterzogen. Diese sollten Fälle aufdecken, in denen Mitarbeiter sich über Scheinfirmen selbst lukrative Aufträge zuschanzen.
Betroffene erfuhren nichts
Für Führungskräfte gab es gesonderte Datenabgleiche. Die Betroffenen erfuhren davon nichts. Später kamen weitere Fälle heraus, etwa die Erhebung von Krankendaten von Mitarbeitern. Diese sind allerdings nicht Gegenstand des Bußgeldes. Die Bahn hat dem Vernehmen nach 14 Tage Zeit, gegen den Bescheid Einspruch einzulegen.
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(SZ vom 20.10.2009/jab/pak)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Straftaten und keine Verureilung?
Volk wach endlich auf!
der das Ganze verantwortet hat, nun in die Pflicht genommen und muss diesen Betrag aus der eigenen Kasse zahlen? Rechtlich wäre dies drin, wenn nicht Pflicht - und im Sinne der Entwicklung einer positiveren Unternehmenskultur absolut notwendig.
wird auf die nächste fahrkartenpreiserhöhung umgelegt.