Die Datenaffäre bei der Bahn weitet sich aus: Im Unternehmen wurden Listen mit krankheitsbezogenen Daten von Mitarbeitern geführt.
Die Datenaffäre bei der Deutschen Bahn weitet sich erneut aus. Krankendaten von Mitarbeitern seien "in den Regionalbereichen" auf Listen der Bahn-Sicherheitsabteilung geführt worden, teilte das Unternehmen mit. Diese Informationen wurden demnach auch innerhalb des Konzerns weitergegeben.
Die Bahn kommt nicht aus der Kritik: Jetzt räumt das Unternehmen ein, dass auch Krankendaten gesammelt wurden. (© Foto: AP)
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Solche Daten hätten aber gar nicht erst erhoben werden dürfen, räumte die Bahn ein. Der Vorstand habe deshalb sofort Konsequenzen gezogen und werde sich von den entsprechenden Mitarbeitern trennen. Zugleich sei sichergestellt worden, dass sich ein solches Vorgehen nicht wiederholen könne.
Die Bahn stand bereits über Monate in der Kritik wegen des Massenabgleichs von Mitarbeiterdaten mit denen von Zulieferern.
Damit wollte die Bahn nach eigenen Angaben Hinweisen auf Bestechung und Bestechlichkeit nachgehen.
Zudem wurden in großem Stil E-Mails überwacht, um auf die Spur von Kontakten der Beschäftigten zu Konzernkritikern und Journalisten zu kommen. Im Zuge der Affäre musste unter anderem der langjährige Bahnchef Hartmut Mehdorn gehen.
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(sueddeutsche.de/Reuters/hgn/pak)
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Was hier passiert, hat bundesweit Einzug gehalten und in den Konzernen gilt bereits derjenige, der solche Maßnahmen gegen Arbeitnehmer ablehnt als Exot!
Datenschutzgesetze gibt es - aber die Arbeitnehmer-Daten werden straflos mißbraucht!
Es gibt inzwischen Anwaltskanzleien, die die Daten von renitenten Arbeitnehmern, die von den Konzernen gemeldet werden, sammeln.
Nachweislich liefert Schäuble durch das Bilaterale Abkommen Gewerkschafterdaten an den US-Geheimdienst!
So weit sind wir!
Arbeitnehmerrechte? Die existieren nur auf dem Papier!!!!
Mir ist allerdings kein Dax oder M-Dax Unternehmen bekannt, den man auf einer solchen Liste veröffentlichen könnte.....
Fehlt nur noch das passende Erweiterungstool für das SAP HR Modul.
in den 40 Jahren Bundesrepublik ohne DDR getan?
Wohl geschlafen
Ich habe vor kurzem einen Text von Hans-Christian Ströbele aus dem Jahre 1990 gelesen, in dem er feststellte, dass die bundesdeutschen Geheimdienste hunderttausende von Bundesbürgern beobachtet, bespitzelt und in Akten und Dateien gespeichert haben. Da wurde doch 1990 eine Chance verpasst, damit endlich aufzuräumen und mal Akteneinsicht zu fordern. Die Ossis haben`s getan und erreicht und die Bundesbürger haben das mit Interesse aufgenommen und weiter stillgehalten. Und nun macht`s eben jeder, weil es doch so einfach ist. Die Datenschutzbeauftragten der Untenehmen sind doch in diesem Spiel nur ein schlechtes Alibi.
obwohl misstrauisch, soviel skrupellosigkeit hätte ich unserer "marktwirtschaft" und ihren eliten denn doch nicht zugetraut.
ja, es erscheint mir klar: die besten berufsaussichten hatten die ossis mit stasivergangenheit, die anderen konnten sie nicht so recht brauchen....
ich wähle zum letzten mal in diesem herbst, ich wähle horst schlämmer. oder markus wolf, oder mielke, meinetwegen auch zumwinkel - is wurscht
nur spd wähl ich garantiert n i c h t.
Der Spitzel und Überwachungsgesellschaft ist 20 Jahre nach Mauerfall nun gesamtdeutsch etabliert:
Diesmal als "freie" Marktwirtschaft unter Konzernherrschaft für "Arbeitnehmer" und als "Arbeitsargentur" für die Ausgegrenzten.
DDR 2.0 unter der ehemaligen Funktionärin für Agitation und Propaganda Merkel.
Paging