Nach der Entscheidung, das Engagement bei Mitsubishi nicht weiter fortzusetzen, steht nun auch die Partnerschaft mit Hyundai zur Disposition. Derzeit laufen Gespräche zwischen den beiden Unternehmen.

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat Gespräche mit DaimlerChrysler über die Umwandlung der bisher umfassenden Partnerschaft in eine eher lockere Zusammenarbeit bestätigt. "Wir führen Gespräche mit DaimlerChrysler, um unsere Partnerschaft in eine Allianz mit eher begrenzten und individuellen Projekten zu definieren", teilte Hyundai mit. Sprecher Park Sang Woo sagte, es sei noch nichts entschieden.

Hyundai

Hyundai gehört zu einer der am schnellsten wachsenden Automarken. (© Foto: AP)

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Lkw-Projekt kommt nicht voran

DaimlerChrysler hat vor vier Jahren einen zehnprozentigen Anteil an Hyundai erworben. Beide Unternehmen vereinbarten damals, bis Ende 2002 ein gemeinsame Lkw-Projekt und eine Motorenwerk auf den Weg zu bringen. Dies hat sich verzögert.

Ein DaimlerChrysler-Sprecher wollte in Stuttgart keine Stellungnahme zum Inhalt der Gespräche abgeben. Sprecher Marc Binder verwies aber darauf, dass sowohl Nutzfahrzeugvorstand Eckhard Cordes sowie zuletzt Finanzvorstand Manfred Gentz betont hatten, dass sich die strategische Notwendigkeit der Allianz mit Hyundai verringert habe.

Der Sprecher erklärte, nach der Übernahme der Mehrheit bei dem Lkw-Bauer Mitsubishi-Fuso laufe es in Japan gut und in China sei der deutsch-amerikanische Konzern auf einem guten Weg. In den vergangenen Tagen war über eine Beendigung der Allianz zwischen DaimlerChrysler und Hyundai spekuliert worden.

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(sueddeutsche.de/AP)