Der bayerische Familienkonzern Schaeffler hat jetzt ein Übernahmeangebot für Continental vorgelegt: Er will fast 70 Euro je Aktie zahlen - in bar.
Die fränkische Schaeffler-Gruppe hat für den Autozulieferer Continental ein Übernahmeangebot vorgelegt. Das teilte das Unternehmen in einer Börsenmitteilung am Dienstagabend mit. Schaeffler bietet danach 69,37 Euro pro Aktie in bar.
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Schaeffler teilte in Herzogenaurach mit, das Unternehmen strebe eine strategische Beteiligung von mehr als 30 Prozent an Conti an, aber nicht notwendigerweise eine Mehrheit.
Die Gruppe verfüge bereits über 2,97 Prozent der Conti-Aktien, ferner über Finanzinstrumente, die zum Erwerb von Conti-Aktien in Höhe von 4,95 Prozent berechtigten.
Conti wehrt sich
Außerdem habe Schaeffler in bar zu erfüllende Swap- Geschäfte über rund 28 Prozent der Aktien abgeschlossen. Diese Geschäfte seien nicht meldepflichtig. Die Finanzierung des Übernahmeangebots für den Erwerb aller Aktien sei gesichert. Conti wehrt sich gegen eine Übernahme und hat die Finanzaufsicht eingeschaltet.
Die beiden Unternehmen passten gut zueinander, erklärte Schaeffler. Dies biete beiden die Chance, "von Deutschland aus global noch erfolgreicher zu sein und auch Arbeitsplätze an deutschen Standorten zu sichern".
Es werde keine Zerschlagung von Conti und keinen Verlust von Arbeitsplätzen geben. Das Unternehmen solle auch künftig an der Börse notiert sein. "Schaeffler unterstützt die Strategie von Continental ausdrücklich, auch in Bezug auf das Reifengeschäft", sagte Schaeffler-Chef Jürgen Geißinger.
Der Fokus liege auf der Kombination der Stärken beider Unternehmen. Schaeffler biete Conti als langfristig orientierter Großaktionär Stabilität und Sicherheit.
(sueddeutsche.de/dpa/AFP/hgn)
"Schaeffler unterstützt die Strategie von Continental ausdrücklich, auch in Bezug auf das Reifengeschäft"
Dabei hat Continentel in Deutschland gerade schon genug Arbeitsplätze abgebaut und nach Osteuropa "exportiert".
Klar ist: die Dummen werden wie immer die (momentan noch) Beschäftigten sein...
So isses, Börse ist ja keine Pflichtveranstaltung ;-) Bleibt zu hoffen, daß im fränkischen Familienunternehmen die Arbeitnehmerrechte nicht zu kurz kommen
Gruß Balldieb
Lieber ein fränkisches Familienunternehmen übernimmt die Gesellschaft als geldgeile Heuschrecken, die nur auf kurzfristigen Gewinn aus sind!