Um die Schuldenlast von Schaeffler zu drücken, bringen die Gläubiger des Zulieferers eine Wandelanleihe ins Spiel. Doch es gibt noch eine Menge offener Fragen.
In dem Ringen um einen Zusammenschluss von Continental und Schaeffler zeichnen sich weitere Bausteine einer Lösung ab. In Bankenkreisen heißt es, die Gläubiger von Schaeffler favorisierten eine Wandelanleihe, um die Schuldenlast des Familienunternehmens zu reduzieren.
Mit Hilfe einer Wandelanleihe soll die Schuldenlast von Schaeffler gedrückt werden. (© Foto: AP)
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So könnten die fünf Gläubiger um die Commerzbank sich Zugriff auf Schaeffler sichern, ohne jetzt schon Aktionär zu werden und Abschreibungen vornehmen zu müssen. Eine solche Wandelanleihe könnte Teil einer Lösung sein, wie sie bereits seit Wochen diskutiert wird. Demnach sollen die Vermögenswerte von Schaeffler in die Conti AG eingebracht werden.
Laufzeit ist offen
Ursprünglich hatte die Familie Conti übernehmen wollen. Offen sind etliche Fragen: Wie hoch soll künftig der Anteil von Schaeffler an dem fusionierten Konzern sein? Wie viele Aktien wollen die Schaeffler-Banken übernehmen? Und wie ist dies mit den Interessen der mehr als 40 Conti-Banken in Einklang zu bringen?
Auch Laufzeit und Volumen einer Umtauschanleihe sind noch offen.
Über all diese Fragen beriet am Montagnachmittag der Aufsichtsrat von Conti, in dem mittlerweile Schaeffler mit fünf Mitgliedern vertreten ist.
Im Umfeld des Gremiums hieß es zuvor, Entscheidungen über ein endgültiges Restrukturierungskonzept seien nicht zu erwarten.
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(SZ vom 09.06.2009/tob)
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