Connecticut US-Geisterstadt für 1,9 Millionen Dollar versteigert

Johnsonville: Im US-Bundesstaat Connecticut ist eine Geisterstadt für 1,9 Millionen Dollar versteigert worden

(Foto: dpa)
  • Johnsonville Village für 1,9 Millionen Dollar versteigert.
  • Verkauf soll innerhalb der kommenden vier Wochen abgewickelt werden.
  • Bislang scheiterten alle Zukunftspläne.

Die Geisterstadt Johnsonville bei East Haddam im Bundesstaat Connecticut in den USA ist für 1,9 Millionen Dollar (1,5 Millionen Euro) versteigert worden. Die aus acht historischen Gebäuden bestehende Gemeinde brachte damit mehr als das Doppelte des Mindestgebots von 800 000 Dollar ein, berichtete die Lokalzeitung Hartford Courant.

Nachdem die Immobilienfirma, die das Grundstück im Jahr 2001 kaufte, das Gebot annahm, soll der Verkauf nun innerhalb der kommenden vier Wochen abgewickelt werden, berichtete das Blatt unter Berufung auf das Immobilienunternehmen.

Die sogenannte Ghost Town ist seit 16 Jahren unbewohnt und sollte einst als viktorianisches Dorf aus dem 18. Jahrhundert wiederaufgebaut und so in eine Touristenattraktion verwandelt werden. Auch eine Nutzung als Kurort und Erholungsstätte waren im Gespräch. Doch mangels Zulauf scheiterten die Pläne. Was nun mit den 25 Hektar Fläche geschehen soll, ist nicht bekannt. Die Firma war für eine Stellungnahme am Samstag nicht zu erreichen.