Computerhersteller Apple als erstes US-Unternehmen an der Börse mehr als 800 Milliarden Dollar wert

Kann sich über einen weiteren Erfolg freuen: Apple-CEO Tim Cook.

(Foto: REUTERS)
  • Computerhersteller Apple hat den nächsten Rekord geknackt: Als erstes amerikanisches Unternehmen an der Börse ist die Firma mehr als 800 Milliarden US-Dollar wert.
  • Experten beeindruckt, dass die Kalifornier ihren Erfolg mit nur wenigen Produkten am Markt halten.
  • Insgesamt steigt an der US-Börse allerdings die Gefahr eines Abschwungs.

Apple ist als erstes US-Unternehmen der Geschichte an der amerikanischen Börse mehr als 800 Milliarden Dollar Wert. Der iPhone-Hersteller setzte am Dienstag mit einem Schlusskurs von 153,01 Dollar pro Papier einen Kursanstieg fort, der in diesem Jahr 33 Prozent beträgt.

Sollte das Wachstum anhalten, würden die Kalifornier noch in diesem Jahr die Marke von einer Billion Dollar knacken. Die Schwelle von 700 Milliarden Dollar hatten sie vor etwa zwei Jahren überschritten. Der Präsident von LibertyView Capital Management, Rick Meckler, verwies darauf, dass Apple dabei nur vergleichweise wenige Produkte anbiete. "Sie beherrschen den Markt wirklich auf eine Art und Weise, wie es nur wenige Unternehmen geschafft haben."

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Apple hatte am Montag bereits im laufenden Handel vorübergehend die Schwelle von 800 Milliarden Dollar überschritten, war zum Börsenschluss jedoch wieder zurückgefallen.

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Ansonsten prägte am Dienstag Vorsicht den Handel an der Wall Street. Die Indizes S&P 500 und Nasdaq erreichten Allzeithochs, gaben dann aber etwas nach. "Das Risiko eines Abschwungs dürfte mit jedem Tag zunehmen. Historisch betrachtet ist der Markt reif für einen Rücksetzer", sagte Eric Aanes, Chef des Vermögensverwalters Titus Wealth Management.

Seit dem Wahlsieg von Präsident Donald Trump geht es an den US-Börsen weitgehend bergauf. Anleger fragen sich, wie lange die Rally noch anhalten wird. "Kurzfristig können Investoren noch ihren Spaß daran haben, aber sie sollten ihre Positionen nun absichern", sagte der Chef des Anlageberaters Amplify ETFs, Christian Magoon.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 20.975 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,1 Prozent auf 2396 Stellen nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg dagegen um 0,3 Prozent auf 6120 Zähler. In Frankfurt schloss der Dax 0,4 Prozent höher bei 12.749 Punkten.

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