Die frühere HP-Vertriebstochter International Sales Europe ist ins Visier der Justiz geraten. Mehrere ehemalige Mitarbeiter befinden sich in Haft.
Der weltweit größte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) ist ins Visier deutscher Staatsanwälte geraten. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung richten sich die Ermittlungen gegen Mitarbeiter der früheren HP-Vertriebstochter International Sales Europe (ISE), die bis 2007 für das Ost- und Südeuropageschäft des Unternehmens zuständig war. Deren Aufgaben wurden danach auf andere HP-Sparten verteilt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Dresden geht es unter anderem um den Verdacht von Scheinrechnungen.
Hewlett-Packard soll bei den Ermittlungen nicht Beschuldigter, sondern Geschädigter sein. (© Foto: Reuters)
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Insgesamt werde zurzeit gegen zehn amtierende und ehemalige Mitarbeiter des Konzerns wegen Untreue ermittelt. Drei davon seien bereits in Haft genommen worden, bestätigte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Darunter befände sich auch der frühere ISE-Geschäftsführer.
Der Konzern sei bei den Ermittlungen allerdings nicht Beschuldigter, sondern Geschädigter, sagte der Sprecher weiter. Die Untersuchungen bezögen sich unter anderem auf den Verdacht der "Untreue zum Nachteil von Hewlett Packard".
Eine Sprecherin des Konzerns bestätigte die Ermittlungen auf Anfrage, wollte sich aber mit Blick auf die laufenden Ermittlungen zu Details nicht äußern. Allerdings richten sich die Untersuchungen nach ihren Angaben "ausschließlich gegen ISE". Der amerikanische Mutterkonzern sei von den Ermittlungen nicht betroffen. Man kooperiere eng mit der Staatsanwaltschaft.
"Etliche" Büros durchsucht
Aus Ermittlerkreisen hieß es, in der vergangenen Woche seien "etliche" HP-Büros in Deutschland sowie im europäischen Ausland durchsucht worden. Dazu gehörten auch der Standort Dornach bei München sowie die HP-Deutschlandzentrale in Böblingen. An den Ermittlungen sei zudem die sächsische Antikorruptionseinheit Ines beteiligt, heißt es in Dresden weiter.
Den Anfang nahmen die Ermittlungen bereits vor über zwei Jahren. Ausgelöst wurden sie seinerzeit offenbar durch Hinweise von der Steuerfahndung: Die Steuerprüfung bei einer Firma in Sachsen - offenbar handelte es sich um eine Kundin von HP - hatte seinerzeit Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen ergeben.
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden bestätigte am Dienstag, dass auffällig häufig "überhöhte Rechnungen gestellt und akzeptiert" worden waren. Dies habe den Verdacht genährt, es könne Geld "zu anderen Zwecken abgezweigt" worden sein. "Es geht offenbar auch um Scheinrechnungen, die keinen realen Hintergrund haben", so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Dies weckt Erinnerungen an die Schmiergeldaffäre bei Siemens. Hier waren die Ermittler über dubiose Beraterverträge und Scheinrechnungen auf ein komplexes internationales Korruptionsnetzwerk gestoßen. Anfangs ging die Staatsanwaltschaft davon aus, dass eine Summe von rund 20 Millionen Euro veruntreut worden sei - ein Bruchteil der tatsächlichen Summe, wie sich später herausstellte. Bei HP ist nun von einer "vorläufigen Schadenschätzung von acht Millionen Euro" die Rede. Allerdings, so heißt es in Dresden, seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen.
HP hatte zuletzt herbe Umsatzeinbrüche wegen der Wirtschaftskrise verbucht. Vor allem das Geschäft mit Großabnehmern wie etwa Unternehmen stockte zuletzt, weil die Kunden kräftig sparen. Der in Palo Alto bei San Francisco beheimatete Konzern rechnet damit, dass sich die Märkte und damit auch die Computerverkäufe im kommenden Jahr wieder erholen.
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(SZ vom 09.12.2009/hgn/kat)
Großprojekte in Berlin
und Kommunisten aus diesem Unternehmen entfernt werden, die nichts Leisten wollen und sich auf Kosten der erfolgreichen Leistungsträger eine schöne Zeit machen. Eventuell wäre ein Stellenabbau über die bereits bekannten Programme nötig, um mit den Einsparungen die kommenden Strafzahlungen, die dieses ISE-Tochter verursacht hat, problemlos begleichen zu können. Es kann nicht sein, daß Arbeiter Unfug treiben und die Shareholder es dann auch noch bezahlen müssen. Arbeiter in Deutschland müssen endlich kapieren, daß sie das Risiko selber tragen müssen, wenn sie Fehler machen - wenn es sein muß auch die ihrer Sippen-Kollegen.
Ich wende dieses Konzept erfolgreich in meinem Unternehmen an, da spurt jeder. Da tanzt keiner aus der Reihe und die Arbeitsmoral ist beachtlich. Auf diese Art mußte ich nicht einmal die Gewerkschafter aus dem Unternehmen werfen. Das haben die Arbeiter schon selbst getan, weil sie deren Widerstand gegen mich nicht ertragen konnten, weil sie schon wussten, wie ich damit umgehen würde. Da musste ich nicht einmal den Mund aufmachen.
Meine Arbeiter sind so fleißig, daß sie im Winter um die Außenwände meines Hauses stehen. Damit richten sie aus ihren Körpern einen Wärmeschutzschild ein, der mein Haus ohne Energie-Sanierungsmaßnahmen zum Null-Energiehaus gemacht haben. Das nenne ich für die Arbeit leben!
@cj_calva: Jetzt wäre eine Antwort von Ihnen interessant.
kwT
Hallo nochmal,
-Du weißt, dass es Löhne gibt. Es gibt aber auch Gehälter. Oder Renten. Staatsanwälte erhalten sicherlich als Angestellte des öffentlichen Dienstes keinen Lohn (sondern eine Besoldung).
-"Es sind wohl immer noch die Unternehmen, die den Staat finanzieren..." sowie "Rechnen sei erlaubt. "
Ich schlage Dir einfach "informieren" oder "nachlesen" vor, das sei beides DIR erlaubt. Ein Blick zum Steueraufkommen in Deutschland - wikipedia - zeigt Dir wie folgt:
Steueraufkommen 560 Mrd. , davon:
Lohn- + Einkommenssteuer: 175 Mrd
Umsatzsteuer: 130 Mrd.
+ Versicherung + Tabak + Energie + Strom + Soli (in Summe: 84 Mrd. )
Sind schon 214 Mrd. , die eindeutig dem von mir erwähnten "kleinen Mann" zuzuordnen sind.
Dagegen eindeutig den Unternehmen zurechenbar:
-Körperschaftssteuer 16 Mrd.
-Gewerbe- und Grundsteuer: 51 Mrd.
Jetzt hast Du hoffentlch gelernt, wer die Portokasse bezahlt, und wer die Gehälter. Nachdenken darüber ist Dir gerne erlaubt.
Zu Deinem restlichen - "Kommentar" schreibe ich nichts, das könnte von der INSM abgeschrieben sein.
PS: Damit Du keinen falschen Eindruck erhälst - ich gehöre selbst zu den sogenannten Leistungsträgern. Aber findest Du es wirklich fair, dass ein Herr Ackermann (14.5 M) genausoviel Sozialbeiträge zahlt wie ein Angestellter mit 70k im Jahr? Dass ein Herr Hilmar "Peanuts" Kopper Leute, die NUR 500.000 im Jahr verdienen als "dritte Liga" bezeichnet? Frag doch mal Deine Leistungsträger (GF, Bereichsleiter) welcher Liga die nach dieser Einordnung angehören.
Wusst ich's doch, dass die Staatsanwälte ausserirdische Wesen sind, die nichts zum Leben brauchen, nicht mal Lohn.
Und mit Verlaub, die Steuernbeiträge aller "kleinen Männer" Deutschlands reichen wohl nicht mal für die Portokoasse der Deutschen Justiz. Es sind wohl immer noch die Unternehmen, die den Staat finanzieren (und auch noch Arbeitsplätze für die "kleinen Männer" bieten). Rechnen sei erlaubt.
Wer ein Umfeld schafft, wo jeder, der erfolgreich ist, mit einem Bein im Gefängnis steht, nur weil da ein paar Juristen sich selbst zu beschäftigen suchen, und ein paar Sozialneider den Ton angeben, der richtet enormen Schaden an.
Der Verdacht liegt nahe, dass der Staat infolge der Pleitepolitik (sprich "sozialen Marktwirtschaft"), versucht, neue Geldquellen anzuzapfen. Man baut den Gesetzesdschungel so, dass grundsätzlich jeder erfolgreiche Manager mit Haft bedroht werden kann. Dann droht man und kassiert dann Bussgelder. So geschehen bei Siemens, bei Porsche, bei Möllemann, etc. Hier ein paar Millionen vom Staat eingesackt, dort ein paar Millionen.
Wer Steinbrücks illegale und völkerrechtswidrige Geldbeschaffungsmethoden anschaut (Spitzeldienste in fremden Ländern, Aufruf zu kriminellen Taten in fremden Ländern, Verletzung von internationalen Verträgen und illegale Doppel-Steuerbelastung von Deutschen Grenzgängern etc.) den verwundert nichts mehr. Steinbrück ist zwar nicht mehr an der Macht aber Schäuble's Erfahrungen im Gesetzeserlass für's Einsperren sind bei weitem grösser.
Die Sozialisten & Neider reiben sich die Hände: endlich kommen die bösen und reichen Manager dran.
Dabei sind die Manager diejenigen, die Arbeitsplätze schaffen, diejenigen, die Steuern bezahlen, diejnigen, die um einiges mehr als 35 Stunden pro Woche arbeiten, die sich am Abend und an Wochenenden und statt dem Camingurlaub fortbilden. Es sind die, die Verantwortung übernehmen.
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