Der Chef der US-Großbank Citigroup ist zurückgetreten. Jetzt fürchten Börsianer weitere Turbulenzen. In Asien purzeln die Kurse.

Neue Sorgen über das Ausmaß der Kreditkrise haben die asiatischen Aktienmärkte am Montag deutlich ins Minus gedrückt. Die Warnung der größten US-Bank Citigroup vor weiteren Milliardenabschreibungen und der Rücktritt ihres Chefs Charles Prince lasteten vor allem auf dem Finanzsektor.

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An der Tokioter Börse verlor der Nikkei-Index der 225 führenden Werte im Mittagshandel 1,48 Prozent auf 16.272 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab 1,5 Prozent auf 1576 Zähler nach. Auch die Märkte in Hongkong, Taiwan, Singapur, Seoul, Shanghai und Sydney verzeichneten Verluste.

Während der Rücktritt von Citigroup-Chef Prince nicht unerwartet kam, zeigten sich Experten doch von den angekündigten neuen Abschreibungen im Zuge der US-Hypothekenkrise überrascht.

Dies bestimme den Handelstag, sagte Analystin Juliana Roadley von ComSec. Alle seien gespannt, wie die US-Börsen auf die Nachrichten von der Citigroup reagieren werden. Zu den größten Verlieren in Tokio gehörten die Bankwerte. So büßten die Aktien des größten japanischen Finanzinstituts Mitsubishi UFJ rund 2,5 Prozent ein. Die Papiere des Rivalen Sumitomo Mitsui Financial gaben 1,7 Prozent nach.

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(sueddeutsche.de/Reuters/sms/odg)