Auf Druck der USA haben nun auch chinesische Banken ihre Geschäftsbeziehungen mit Teheran zurückgefahren. Außenminister Steinmeier begrüßt diese Sanktion.
Chinesische Banken haben offenbar auf Druck der USA ihre Geschäftsbeziehungen mit iranischen Finanzinstituten zurückgefahren.
Chinesische Banken haben ihre Zusammenarbeit mit Iran gestoppt. (© Foto: Reuters)
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Chinas Bankensystem habe die Zusammenarbeit seit vier Monaten gedrosselt, zitierte die iranische Zeitung Etemad den stellvertretenden Außenminister Mahdi Mirabutalebi am Samstag. Details wurden nicht genannt.
Unklar ist allerdings, ob nur bestimmte oder sämtliche Transaktionen gestoppt wurden. Die USA haben im Zuge ihrer Bemühungen, Iran wegen seines Atomprogramms zu isolieren, internationale Banken und Firmen aufgefordert, keine Geschäfte oder Investitionen in dem Land mehr zu tätigen. China ist seitdem zunehmend zu einem der wichtigsten Handelspartner der Islamischen Republik avanciert. 2007 war Iran der drittgrößte Öllieferant der Volksrepublik.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Wirtschafts-Sanktionen gegen Iran verteidigt. "Wir haben den Eindruck, dass die Iraner den wirtschaftlichen Druck in einzelnen Bereichen sehr wohl spüren." Er habe schon vor zwei Jahren gesagt, dass wirtschaftliche Konsequenzen unvermeidbar seien, falls es keine politische Lösung gebe.
"Die Sanktionen treffen deutsche Unternehmen nicht stärker als die anderer europäischer Länder."
(Reuters/dmo/cag)
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Ob wir es mögen oder nicht, die chinesischen Banker sind Kapitalisten wie alle anderen. Wenn es ums Geschäft mit dem allergrößten Kunden geht, dann lässt man schon mal einen kleineren abrutschen.