Venezuelas Präsident Hugo Chavez reißt das Hilton auf der Karibik-Insel Margarita an sich - weil er sich über das Hotel geärgert hatte.
Erst mächtig geärgert - und dann einfach das Kommando übernommen: Venezuelas Präsident Hugo Chavez hat ein historisches Hilton-Hotel auf der zu Venezuela gehörenden Karibik-Insel Margarita verstaatlicht.
Hugo Chavez nimmt das Hilton auf Margarita in staatliche Hände. (© Foto: AFP)
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"Ich habe gesagt 'Lasst sie uns enteignen' - und sie sind enteignet. Und ich werde den Namen des Margarita Hilton ändern. Ich werde ihm einen örtlichen Namen geben. Denn die Hilton-Marke ist international, sie kommt nicht von hier", erklärte der Präsident.
In seinem Dekret kritisierte Chavez, dass die Hotel-Führung das Gebäude vernachlässigt habe. Eine Nationalierung sei deshalb angezeigt, um den Tourismus auf der Insel zu fördern.
Nicht ausreichend kooperativ
Außerdem beschwerte sich der Präsident, dass die Hotel-Führung im vergangenen Monat nicht kooperativ gewesen sei, als er ein Gipfeltreffen von afrikanischen und südamerikanischen Staats- und Regierungschef in dem Hotel veranstalten wollte. Deshalb habe er sich entschlossen, die Besitzer des Hotels, die Mitglieder der venezolanischen Wirtschaftselite seien, zu enteignen.
Bei der Durchführung des Treffens sei eine Unmenge von Genehmigungen notwendig gewesen. "Sie wollen dem revolutionären Staat Bedingungen aufzwängen, und das werden wir nicht zulassen", sagte Chávez.
An dem Treffen auf der vor allem bei Touristen beliebten Insel vor Venezuela hatten Ende September in Porlamar rund 30 Staatschefs aus Afrika und Südamerika teilgenommen, darunter auch der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi. Für die Konferenz waren auch mehrere Ferienanlagen der Insel genutzt worden.
Die Hilton-Gruppe, die für das Management des Hotels zuständig ist, erklärte, derzeit werde geprüft, inwieweit die Ankündigung von Chavez die eigenen Interessen betreffe. Die staatliche Genehmigung für den Hotelbetrieb war erst in den vergangenen Tagen ausgelaufen.
Die Hilton-Gruppe hatte bereits Lizenzen für zwei Hotels in Venezuela verloren.
Chavez bleibt mit der neuerlichen Enteignung seiner linksgerichteten Linie treu. In den vergangenen zehn Jahren hat er einen aggressiven Nationalisierungskurs verfolgt und zahlreiche Wirtschaftszweige unter seiner Kontrolle gebracht - darunter den Ölsektor, den Telekommunikationsbereich sowie Metallfirmen.
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(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/mel/tob)
Umstrittenes Anti-Piraterie-Abkommen
schreiben sie doch im "Bravo" da kommt so etwas an!
schreiben sie mal über Deutschland, denn wir sind nicht weit davon entfernt!
Warum melden sich eigentlich die Hobby Sozialisten nicht zu Wort, wenn es darum geht die sozialen Zuwendungen des Staates in Venezuela zu beurteilen. Mag ja sein, dass wir von einem "sozialen" Land reden, aber Chavez ist seit 11 Jahren an der Macht und es leben
40% der Bevölkerung in Armut
10% der Bevölkerung in extremer Armut
8% der Bevölkerung sind ohne Arbeit
Und das sind nur einige Eckdaten...
Hugo, bitte vergiss uns nicht. Lass uns nicht allein im Kampf gegen die Schweine, die uns "regieren".
Oh mein Gott? Er unterdrückt die Kapitalisten, die 3/4 der Menschheit ausrauben. Wie kann er das bloß?
Jaja, die Kapitalisten und ihre Hetzpropaganda (Medien).
Wie kann er es bloß wagen und sich mit Deutschlands "großen Bruder" (Siehe USA) anlegen?
Ich liebe es! :)
Es lebe die DIKTATUR DER ARBEITER! Es lebe die DIKTATUR DES VOLKES!
Es lebe die DIKTATUR DER UNTERDRÜCKTEN! Es lebe die DIKTATUR DER MEHRHEIT!
PS: Wenn Chavez ein Diktator sein soll, was ist dan Merkel, Obama, Sharkozy, Berlusconi?
Paging