Mit einem Trick will die Bundesregierung im Wahljahr die Arbeitslosenquote drücken: Einige Arbeitslose werden einfach nicht mehr mitgezählt.
Die Bundesregierung will die Zahl der Arbeitslosen nach Informationen der Financial Times Deutschland im Wahljahr 2009 per Gesetzesänderung herunterrechnen.
(© Foto: AP)
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Nach einem Gesetzentwurf zur Neuregelung von Arbeitsmarktinstrumenten sollten künftig alle Arbeitslosen, die durch private Träger betreut werden, nicht mehr als arbeitslos gezählt werden, berichtet die Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe.
"Nicht geheim"
Im Oktober seien darunter rund 149.000 Arbeitslose gefallen, insgesamt seien es in diesem Jahr rund 300.000 Erwerbslose.
Wenn Arbeitsbehörden überlastet sind oder private Träger gute Angebote machen, werden laut FTD Arbeitslose häufig an diese Vermittler überwiesen. Bislang würden diese Arbeitslosen in der Statistik mitgezählt. Mit dem neuen Gesetz solle sich das ändern.
"Das ist grundsätzlich so geplant. Die Zahl der Maßnahmeteilnehmer ist ja nicht geheim", sagte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums der Zeitung. Arbeitsmarktexperten äußerten sich dagegen skeptisch.
Dies sei keine saubere Erfassung der Arbeitslosenzahlen, schrieb das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) in einer Stellungnahme für eine Bundestagsanhörung, in der am Montag das Gesetz erörtert wurde. Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) sei dagegen, berichtete die FTD.
(sueddeutsche.de/AFP/hgn/tob)
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Das muss auch mal gesagt werden!!
Am 07.09.08 sind wir um 9:30 Uhr mit dem Airbus 340, Flug-Nr.: LH 480 von München nach Denver geflogen.
Uns graute vor diesem langen Flug!
Eine ganz besonders nette Flugbegleiterin, Angela Schur, hat es fertig gebracht, dass wir diesen elend langen Flug im wahrsten Sinne des Wortes, wie im Flug erlebt haben.
Ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege vom Schwaben Jörg und seiner Sabine aus der Potsdamer Gegend
Politiker, wie sie heute üblich sind, müßten alle wegen Meineids verklagt werden, denn sie haben geschworen zum Wohle des Deutschen Volkes zu handeln.
Tatsächlich haben sie nur ein Wohl im Blick - ihr eigenes.
Also genau das was sie jetzt dem Finanzmarkt vorwerfen (zu Recht).
Aber es scheint in der Tat so zu sein, dass ein Deutscher nur dann auf die Barikaden geht, wenn der Rasen betreten wird, ansonsten gilt das Skt. Floriansprinzip.
Mir wird langsam, aber immer schneller schlecht, wenn ich nur noch das Wort Politik höre.
Um bei dem Beispiel von klein Irma zu bleiben, die gerne arbeiten würde, aber auf dem Markt nichts findet und deswegen aus der Statistik herausfällt, will in ihrer Familie laut Amt zu viel Wohlstand herrscht. Da richte ich mal ketzerisch die Frage an Mitglieder solcher Familien, die gerne Reden schwingen wie "Wer arbeiten will findet auch Arbeit", wie sie es finden, daß Irma nicht in der ALO-Statistik erscheint. Ist dann Klein Irma die Zweit-Hausfrau, die zweimal am Tag das Klo puzt, Nachmittags Supernanni glotzt und die Geranien giest?
Meinen letzten Beitrag zu sog. "Stillen Reserve" haben ja 2 User negativ bewertet.
Vielleicht schauen sich diese Negativbewerter mal im Nachbarstrang die lesenswerten Beiträge eines gewissen Tom60 an!
Freude von kuzer Dauer:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/274/316160/text/?page=2#readcomment
Nachtrag: Die Zahl der Ein-Euro Jobber können Sie übrigens der monatlichen Statistik des Arbeitsamtes entnehmen. Auch hier sind aufs Jahr gerechnet _weit_ weniger als 1 Mio Leute "versteckt". Laut Statistik in 2007 waren es knapp 300.000 im als Jahressumme (Zahl der Betroffenen) und 114.000 im Jahresdurchschnitt (wie viele gleichzeitig in diesen Jobs drin stecken). Dazu kommen 200.000 Qualifizierungsmaßnahmen die bekanntlich "nur" über wenige Wochen gehen. Ferner entlasten 120.000 Existenzgründerzuschüsse die Statistik. Diese Leute werden länger bzw. hoffentlich länger aus der Statistik fallen. In Trainingsmaßnahmen stecken im Schnitt etwas über 30.000 Leute.
Alle Daten aus dem Geschäftsbericht der BAA (2007), etwa um Seite 75/76. Wenn Sie Zeit haben und den Taschenrechner anwerfen können Sie aus den Ausgaben auch die mittleren Kosten dieser Stellen schätzen.
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