Buchhandel Guter Wille unerwünscht

Für die Herstellung von Büchern werden viele Wälder rund um den Globus abgeholzt. Einige Buchhändler spenden daher einen Teil ihrer Einnahmen für Umweltprojekte.

(Foto: Ulet Ifansasti/Getty Images)

Einige Internet-Buchläden spenden einen Teil ihrer Gewinne an wohltätige Projekte. Eigentlich eine gute Sache, trotzdem gibt es Ärger. Denn die mächtige Lobbyorganisation des Buchhandels wittert hier Ungemach.

Von Dieter Sürig

Das Unternehmen befindet sich in einem unscheinbaren Augsburger Vorort und verkauft Bücher über das Internet. Von einem Einfamilienhaus aus betreut die Firma Buch7.de in Langweid am Lech Tag für Tag gut 100 Kunden. Hier versucht eine kleine Gruppe "Weltverbesserer", wie sie sich selbst nennen, eine Alternative zum großen amerikanischen Internetkonzern Amazon aufzubauen.

Die Betreiber, ehemalige Studenten, achten auf gerechte Arbeitsbedingungen, einen CO₂-neutralen Versand, nutzen Ökostrom - und spenden einen Teil der Gewinne an soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Wohlfeile Ziele, ...