Ein großer Spielwarenhändler in den USA hat den Verkauf von Vinyl-Lätzchen gestoppt und die bereits verkauften zurückgerufen. Die in China produzierten Babylätzchen enthalten Blei.
Toys R"Us hat gestern mehr als eine Million Babylätzchen zurückgerufen und die Produkte aus den Regalen genommen. Das berichtet die New York Times.
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Damit reagierte der Spielwarenhändler auf Tests, die bestätigten, dass die in China produzierten Lätzchen zum Teil Blei enthalten. Die Tests waren von der Firma in Auftrag gegeben worden, als Reaktion auf Berichte des New York Times. Die Zeitung hatte bereits Mitte vergangener Woche berichtet, das Verbraucherschützer Blei in den Babyprodukten gefunden hatten.
Die schadstoffhaltigen Lätzchen sind aus Vinyl und wurden unter den Labels "Koala Baby", "Especially for Baby" und "Disney Baby" vermarktet. Der Hersteller ist Hamco Baby Products, eine Firma, die zu Crown Crafts gehört.
Babys kauen an den Lätzchen
Toys R" Us ist der zweite große Verkäufer, der ein Problem mit Blei in Babylätzchen hat. Zuvor musste Walmart seine Vinyl-Lätzchen zurückrufen, nachdem Verunreinigungen festgestellt wurden. Auch diese Produkte kamen von Hamco aus China.
Cara Smith, eine Mitarbeiterin des Generalanklägers von Illinois sagte in der New York Times: "Es gibt kaum ein Produkt, das näher am Kleinkind und seinen täglichen Aktivitäten ist, und daher so ein großes Risiko ist, wenn es etwas Gefährliches enthält. Kinder nehmen die Lätzchen in den Mund, das machen sie einfach!"
Weniger dramatisch stellt Toys R" Us die Situation dar: Der Bleigehalt sei nur über den Sicherheitslinien des Händlers gelegen, nicht über gesetzlichen Grenzwerten, sagte die Sprecherin des Unternehmens, Kathleen Waugh. Daher sei kein Anlass zur Sorge, solange Kinder keine Teile des Produktes verschluckten.
Verbraucherschützer argumentieren, dass die gesetzlichen Standards sehr niedrig sind und dass der Bleigehalt in Lätzchen für Kinder sehr wohl gefährlich sein kann.
(sueddeutsche.de)
Großprojekte in Berlin
WO die Produkte hergestellt werden! Ich achte seit langem darauf und muß feststellen, daß ich z.B. kaum noch Produkte finde, bei denen es klar erkennbar ist. Meistens "Made in EU"
-jetzt weiß ich, warum es die EU gibt, reine Verschleierungstaktik!- oder es steht nur die Import-GmbH drauf.
Laut Verbraucherzentrale gab es schon 2005 einen Gesetzesentwurf, der von der Industrie blockiert wurde.
Liebe Industrie: Ich kaufe Euren Schund so wenig wie möglich und weiche auf Alternativen aus.
Vielleicht bekommt echtes Made in Germany, u.a. mal wieder den Stellenwert, den es mal hatte.
Geiz ist noch immer geil !
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker...
Hier sind die Einkäufer der großen Konzerne der Macht des Marktes erlegen.
Das ist nun das Ergebnis von Kinderarbeit und massivster Unterbezahlung, die bekanntermaßen die Schnäppchenpreise für deutsche Kunden erst ermöglicht.
Wie es scheint ist es jedoch besser, die ArbeiterInnen und Angestellten im eigenen Land angemessen zu bezahlen.
Zugunsten eines sicheren Produkts und gesunder Kinder.