Deutsche Bank

Die Deutsche Bank beauftragte im Jahr 1997 eine Historikerkommission, die eigene Geschichte zur Zeit Hitler-Deutschlands aufzuarbeiten. Als 1938 begonnen wurde, jüdisches Vermögen zu enteignen, stellten sich führende Vertreter der Bank widerstandslos in den Dienst des nationalsozialistischen Staates. Bis zum Kriegsende wurde das Vermögen jüdischer Kunden fast zur Gänze an das Deutsche Reich abgeführt. Auch an Unternehmen, die am Bau des Konzentrationslagers Auschwitz beteiligt gewesen waren, hatten Filialen der Deutschen Bank Kredite vergeben.

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20. November 2007, 13:412007-11-20 13:41:00 © sueddeutsche.de