Die Biedenkopf-Kommission sollte überprüfen, ob die deutschen Mitbestimmungsregeln globalisierungstauglich sind. Das Ergebnis: Verbesserungen sollte es geben - aber nur im Detail.
Die Kommission zur Reform der Unternehmensmitbestimmung hat nach mehr als einjähriger Arbeit ihre Ergebnisse vorgelegt.
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Der Kommissionsvorsitzende, der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), überreichte den Abschlussbericht am Mittwoch in Berlin an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Der Bericht enthält nur die Empfehlungen der wissenschaftlichen Mitglieder des Gremiums, wie das deutsche Modell der paritätischen Mitbestimmung von Arbeitnehmern "europatauglich" gemacht werden kann.
Die Vertreter von Wirtschaft und Arbeitnehmern hatten sich auf einvernehmliche Positionen nicht verständigen können, so dass ein gemeinsamer Abschlussbericht nicht zu Stande kam.
Fazit der Wissenschaftler: Das deutsche Modell der paritätischen Mitsprache von Arbeitnehmern in börsennotierten Unternehmen mit mehr als 2000 Beschäftigten hat sich bewährt und bedarf auch in Zeiten der Globalisierung keiner "grundlegenden Revision".
Es sollte jedoch weiterentwickelt und im Detail angepasst werden. Offen ist, wie die Regierung mit den Vorschlägen umgeht.
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak