Kleinere und mittlere Unternehmen setzen überwiegend Windows als Betriebsystem ein. Doch an einigen Stellen sind Open-Source-Lösungen keine schlechte Alternative - vor allem dann, wenn es um die Sicherheit geht.
Für die Fans von offener Software ist die Entscheidung gegen Windows oft eine ideologische Frage. Windows ist Microsoft. Und Microsoft steht für die dunkle Macht, für alles Böse in der IT.
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In den Rechenzentren ist Windows nicht vorherrschend - es existieren Mischformen. (© Foto: dpa)
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Open-Source-Software - also Programme, deren Code frei verfügbar ist - repräsentiert dagegen Freiheit, Offenheit, die Macht des Entwickler-Volkes.
Mittelständler aber können sich im täglichen Geschäft keine Weltanschauungen leisten. Sie müssen pragmatisch handeln. Daher ist Windows im Mittelstand fest verwurzelt.
Auf den Computern in den Rechenzentren und erst recht auf den PCs der Mitarbeiter läuft das Betriebssystem von Microsoft - in verschiedenen Versionen. Denn die begrenzten Mittel der kleineren und mittleren Unternehmen zwingen diese zur Standardisierung. Von Endanwendern und Technikpersonal erfordern diese Lösungen wenig Know-How.
Windows und Open-Source nur im Rechenzentrum
Jeder Die Chancen von Open Source auf den Arbeitsplatzrechnern sind besonders gering. Alexander Kubsch, vom Beratungsunternehmen Tech Consult, schätzt, dass weniger als ein Prozent der mittelständischen Firmen quelloffene Betriebssysteme für die Computer ihrer Mitarbeiter verwenden.
PC wird nun mal mit Windows ausgeliefert. Und Microsofts Software-Paket Office ist die absolute Standard-Büroanwendung. Zudem wollen die Nutzer im Unternehmen in der Umgebung arbeiten, die sie auch vom heimischen Rechner kennen. Ein fremdes Betriebssystem würde Schulungen für die Mitarbeiter erfordern. Und die verschlingen Geld und Arbeitszeit.
In den Rechenzentren ist die "dunkle" Macht dagegen nicht ganz so vorherrschend. Zwar erhöht auch hier quelloffene Software in der Regel den Arbeitsaufwand - zum Beispiel, um die Systeme zu administrieren. Doch die IT-Experten sind eher daran interessiert, technisch einige Dinge auszuprobieren.
Lesen Sie weiter, warum Open-Source im Rechenzentrum eingesetzt wird.
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