The winner takes it all: Wie in den USA soll wohl auch in Deutschland nur ein Mobilfunk-Betreiber die Verkaufsrechte für Apples iPhone bekommen. Wer den Zuschlag erhält, dürfte auf Anhieb neue Kunden haben.
In den USA verabreden sich die Handy-Fans im Internet schon zum Zelten vor den Mobilfunk-Shops - um eines der neuen iPhones von Apple zu ergattern.
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Das Musikhandy, das den weltweit erfolgreichen MP3-Player iPod mit einem Handy kombiniert, ist schon vor der Weltpremiere am Freitag ein Kult-Objekt.
Ende des Jahres soll es auch in Deutschland zu haben sein. Doch wie in den USA wird es wohl auch in Europa exklusiv von einem einzigen Anbieter verkauft werden. Wer immer es bekommt, die Apple-Fans der anderen Mobilfunk-Betreiber gehen leer aus - oder müssen wechseln.
Die großen deutschen Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 kämpfen deshalb derzeit erbittert um das neue Kult-Telefon. Dabei sprechen sie lieber nicht über ihre Verhandlungen mit Apple.
Doch in der Branche rumort es: Von den Betreibern sei zu hören, dass Apple "unglaublich arrogant" in den Verhandlungen auftrete, erklärt Avi Greengart, Telekom-Analyst des Marktforschers Current Analysis vor kurzem.
"Apple dreht den Markt um", sagt Markus Eckstein, Handy-Experte von der Fachzeitschrift Connect. "Sonst picken sich die Netzbetreiber die Handys raus, jetzt ist es umgekehrt."
"Jeder will es haben"
Aber fügt er hinzu: "Was wir gehört haben, will es trotzdem jeder der Anbieter haben." Denn wer das iPhone hat, das mit schörkellosem Design und neuartigem Berühr-Bildschirm überzeugen soll, dürfte auf einen Schlag neue Kundschaft haben.
"Die Apple-Verrückten werden das Ding vom Fleck weg kaufen", sagt Neil Strother, Branchenanalyst von Jupiter Research, mit Blick auf die treue Schar der Apple-Fangemeinde, die jedes der Produkte des kalifornischen Kult-Konzerns haben will.
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DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Nur zur Info, liebe SZ,
connect hat die Qualität und Seriösität von computerbild. Wenn Ihr externen Rat im TK-Bereich sucht, wendet Euch an funkschau oder ct.
LG
@ Fulgor & flomuxx
Ich weiß nicht, ob hier ein Mißverständnis vorliegt, aber ich habe
niemandem seine privaten "Faszinationen" u. Co. absprechen
wollen und habe dies auch nicht mal versucht.
Selbstverständlich soll auch jede Firma machen was sie machen
und produzieren will. Und selbstverständlich sollen all diejenigen,
die "es haben müssen" auch haben können, klar.
Es geht mir nur darum, was diese Geräte für einen echten
Nutzwert haben, d.h. ob der Kult-Wert des "dabei seins"
völlig überwiegt. Oder nicht.
Warum, das steht weiter unten und betrifft das Thema Design,
als etwas, was nur auf den ersten Blick etwas mit der hübschen
bunten Schale zu tun hat.
Dazu habe ich ber. das 65000-Farben-Beispiel erwähnt:
ein jeder Elektronik- und Optik-Fachmann weiß, dass man
den Unterschied zu einem (ebenso kleinen) Bildschirm mit nur
512 Farben gar nicht merken kann. Aber der mit "nur 512" Farben
verbraucht weniger Strom, ergo seine Akkus halten länger...
Ein Freund von mir hat zur Vetragsverlängerung das neueste Handy
mit 3,2 MPixel-Kamera usw. bekommen, "umsonst" wie er
gerne betont. Der Knochen hängt an der Stromdose nahezu jeden
abend, weil die nagelneuen "Hochleistung-Akkus" es nicht schaffen,
das ganze alberne Gebimmel u. Co. ("er hat ein echtes Betriebssystem")
länger als einen Tag am Stück am Leben zu halten...
Zweites Beispiel hat etwas grundsätzliches mit dem Thema DESIGN
zu tun: wenn ein Handy ein rel. "großes" Display hat und dieses
ungeschützt, d.h. durch keine Abdeckung (wie bei manchen schönen
Klapp-Geräten) geschützt wird, dann ist das quasi Design ohne eine
der wichtigsten Design-Komponenten: "form follows function".
Anders ausgedrückt es ist wie die meisten IKEA-Schreib-, oder
Komputertische: auf den allerersten Blick lässig und praktisch,
aber wackelig wie ein Hundeschwanz und ergonomisch eine
einzige Katastrophe.
Mögen euere faszinierenden neuen Handys alle eueren Erwartungen
weit übertreffen und euer Leben mit weiteren (65000?) Farben
bereichern können.
MfG
Der "Hysteriker"
Ich verstehe nicht warum sich hier Verbraucherschutzverbände so aus dem Fenster lehnen. Die tun gerade so als würde ihnen irgendjemand die Grundnahrungsmittel radikal verknappen und verteuern. Und dass die kleinen Anbieter rumnölen ist doch klar, die sehen ihre Felle davon schwimmen. Echte Mobilfunkanbieter sind doch sowiso nur die Netzbetreiber. Und wenn es um eine europäische Vergabe der Vermarktungsrechte geht, wird das Rennen sowiso nur Vodafone oder O2 machen. Da passt das Produkt imagetechnisch sowieso auch am besten hin. Und für alle Hysteriker: ihr könnt in Zukunft auch ohne iPhone telefonieren! Also laßt doch die Firmen bei so etwas machen was sie wollen, es gibt wichtigeres. Und wer es jetzt haben will, soll es haben - ist doch auch schön.
PS. Nicht »Sinn und Zweck«, sondern die Faszination vieler Farben und scharfer Konturen auf kleinen Displays (Voraussetzung: hohes Maß an Technophilie)
PPS. Nicht »Nützwert«, sondern die Faszination tastenloser glatter berührungsempfindlicher Flächen (Voraussetzung: s.o.)
PPPS. Ein Mobiltelephon, ja, von Apple. Die wissen sehr genau um die Begehrlichkeiten des potentiellen Käufersegments und sind sich auch über die Fetischisierung bzw. Sakralisierung ihrer Produkte im Klaren - vgl. »Touching is believing«)
Ist doch alles ganz einfach.
Apple war und ist schon immer bekannt, Produkte zu verkaufen, mit denen man wirklich etwas anfangen kann. Erinnert man sich noch an die MP3 Player Zeit. Jeder MP3 Player brachte eine einge Suite mit. Synchronisierung schrecklich umständlich. Keiner nutze es.
Dann kam der iPod. iTunes. Eine absolut vernüftige Lösung, womit es Spaß macht Musik zu hören und zu synchronisieren.
Eine Symbiose aus Hard-/ und Software ist meiner Meinung nach immer die beste Lösung. Apple bietet das beim iPod an, wie bei den Macs und nun auch beim iPhone.
Dort gehört nun einmal auch ein anständiger Handyvertrag dazu. Was soll ein iPhone bringen, wenn ich ständig Angst vor der nächsten Handyrechnung haben muss? Zudem haben sich die Handyhersteller in der Vergangenheit nicht gerade als die Engel präsentiert. Völlig überteuerte Verträge. Abzocke bis zum Ende. Gerade bei Datenverbindungen.
Somit macht es Sinn, dass Apple eine Riegel vorschiebt, indem man verhandelt und somit günstigste Verträge für das iPhone aushandelt, die den Kunden nicht abzocken.
Ich als iPod Liebhaber, werde mir das Gerät zulegen. Ein iPod kostet in etwa 300 EUR. Das iPhone etwas mehr. Dazu kommt ein Handyvertrag, den ich eh habe.
Somit erhalte ich einen iPod mit einem Handy verschmolzen mit einer Software, die den anderen um Längen voraus ist. Erkläre ich meiner Mutter wie man eine SMS verschickt, dann merkt man erst einmal, was hier jahrelang fabriziert wurde. Das iPhone ist technisch sehr gut positioniert (in Amerika ist EDGE verbreiteter als UMTS) und ist dennoch so einfach, dass es selbst technisch unbegabte bedienen können.
Wenn ich hier schon lese : "Was andere schon lange können". Ja. Sie können es. Aber wie und auf welche Art ist die Frage. Es ist eben wie mit Windows. Irgendwie geht alles. Aber wie...
Das iPhone wird das Verhalten zum Handy völlig ändern. eMails? Standard (weil kostet nichts weiter). Endlich eMails in Volldarstellung und sogar die Attachments kann man ansehen.
SMS ist Chatform. Sehr schön.
Routenplaner. Google Maps. Sogar die Satellitendarstellung. Staumeldungen. YouTube in voller Pracht und auf appletypische Art präsentiert. CoverFlow. iPod. Photoverarbeitung.
Vor allem durch die Bedienung wird das iPhone viele Liebhaber gewinnen. Das hat nichts mit Appleverliebtheit zu tun, sondern eher mit Menschen, die eine Produkt kau
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