Bargeld in Griechenland:Schlangen an Bankautomaten

Geht es nach Ministerpräsident Tsipras, sollen die Griechen in einem Referendum über die Vorschläge der Kreditgeber zur Rettung des Landes abstimmen. Sein Volk entscheidet, lieber gleich das noch vorhandene Geld abzuheben.

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In ganz Griechenland haben sich lange Schlangen vor Geldautomaten gebildet. Die Menschen fürchten die Staatspleite und wollen an das noch vorhandene Bargeld kommen.

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Regierungschef Alexis Tsipras hatte in der Nacht überraschend angekündigt, die Griechen in einem Referendum über die Vorschläge der Kreditgeber zur Rettung des Landes entscheiden zu lassen.

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Ein Teil des Volkes wollte offensichtlich nicht so lange warten und stimmte schon in der Nacht mit den Füßen ab.

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Vielerorts stellten sich die Menschen schon vor dem Morgengrauen an die Bankautomaten.

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Wer nicht schon in der Nacht über das Vorhaben des Ministerpräsidenten informiert wurde, erfuhr es am Morgen aus den Medien.

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Die Folge: Noch vor Öffnung der Bankfilialen wurden die Schlangen länger und länger.

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Die kleinere griechische Regierungspartei rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Die Bürger sollten sich nicht einschüchtern lassen, sagte der Chef der rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen, Panos Kammenos. Das Land werde sich nicht erpressen lassen. "Die Banken werden nicht schließen", betonte Kammenos. Allzu viel Vertrauen scheinen die Menschen in diese Ankündigung jedoch nicht zu haben.

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Nun beraten die Finanzminister der Euro-Gruppe in Brüssel; die Notfallsitzung soll darüber entscheiden, wie es in der Griechenland-Krise weitergeht. Das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland läuft am Dienstag aus.

© SZ.de/Bloomberg/Reuters/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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