Die deutsche Steueraffäre trifft Liechtenstein hart, denn das Kapital des Kleinstaats sind die Banken.
Die Banken und Behörden in Vaduz haben schnell auf die Ermittlungen in Deutschland reagiert. Eine "Task Force", die sich ab sofort um den Fall kümmert, wurde eingesetzt. Aufgabe der Sondereinheit ist es allerdings nicht, nun auch in Liechtenstein dem Verdacht von Steuerhinterziehungen nachzugehen.
Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein. (© Foto: dpa)
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Sie soll in dem Kleinstaat vielmehr dafür sorgen, dass alle mit einer Zunge sprechen, Amts- und Regierungsvertreter ebenso wie die private Finanzwelt. Widersprüchliche Reaktionen kann das Land nicht brauchen, es ist auf die Finanzwirtschaft angewiesen.
"Wissen, mit wem sie ein Geschäft machen"
Jeder zweite Bewohner Liechtensteins lebt von Geldgeschäften. Das Fürstentum hat zwar nur 31.000 Einwohner, aber mehr als ein Dutzend Banken und mehr als 220 Treuhänder. Von den vielen feinen Geldhäusern in dem kleinen Alpenstaat ist die LGT Group, die Bank des Fürstenhauses, das vornehmste.
"Investieren Sie Ihr Vermögen Seite an Seite mit der Fürstenfamilie" - so wirbt die Privatbank, die in einem spiegelblanken Bau an der Hauptstraße von Vaduz residiert. Das größte Kreditinstitut des Landes, in dem die Grenzen zwischen Hochfinanz und Politik verschwimmen, gehört der Fürstenfamilie und hat Niederlassungen an 29 Standorten weltweit.
"Unsere Kunden wollen wissen, mit wem sie ein Geschäft machen, sie legen Wert auf Tradition", hat Seine Durchlaucht Prinz Philipp von und zu Liechtenstein, der Bruder des Regenten Fürst Hans Adam II., in einem Interview betont.
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Gysi und Lafontaine beim Linke-Parteitag
Das ist doch einmal hübsch. Ich bin gespannt, wie sich die Verfechter der "Sozialen Marktwirtschaft" vom Jahr 2008 (nicht jener von Erhard und Adenauer!), die Marktradikalinskis und Globalisierer, die Weltzauberer von Davos, die uns allen das Vertrauen in die Wirtschaft und deren Größen einreden wollen, darauf reagieren werden.
Vielleicht sollten mehr Bürger bei den nächsten Wahlen überlegen, ob sie Parteien, die mit denen unter einer Decke stecken, noch ihre Stimme geben.
Die heute noch existierenden Steueroasen in EU sind doch von der Politik gewollt o. zumindest stilschweigend geduldet,sonst hätte doch die EU schon lange auf Liechtenstein eingewirkt ( und es gibt ausreichend politische Mittel) diese Praktiken zu unterbinden b.z.w. Ihre Steuern anzupassen.
Schliesslich weiss doch jede Hausfrau ,wer sich z.B. nach Montecarlo absetzt
will keine Steuern zahlen.
Diese Kleinstaaten existieren doch nur zu Zwecke der Steuerhinterziehung der
" Zumwinkels" usw.
Der zieht vielleicht demnächst wie viele andere nach Montecarlo.
Es gibt Finanzdienstleister,die transferieren gegen Gebühr ganze Vermögen dorthin.
Die uns beherschende Milliardärsklicke wird sich diese Möglichkeiten nicht nehmen lassen.
Ihre Marionetten in Berlin werden sie schützen u. uns weiter Sand in die Augen streuen.
So ist es doch oder ??
... sie nicht von den europäischen Steuerhinterziehungseliten gestützt und gefördert , zumindest wohlwollend toleriert würden ?
Die EU hat noch viel zu tun , bis man von ihr sagen könnte , sie sei eine Institution ihrer Bürger ..., a l l e r ihrer Bürger !