Die Lokführergewerkschaft hat am Montag einen neuen Entwurf der Bahn für einen Grundlagentarifvertrag zurückgewiesen.

Die Deutsche Bahn und die Lokführergewerkschaft GDL sind noch immer uneins über ein Regelwerk für die Grundsatzfragen ihrer Tarifbeziehungen.

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Die GDL wies am Montag einen neuen Entwurf der Bahn für einen Grundlagentarifvertrag zurück. "Da muss noch nachgebessert werden", sagte ein GDL-Sprecher in Frankfurt.

Auch der zweite, am Freitag übermittelte Entwurf sei für die GDL nicht akzeptabel, weil er die Eigenständigkeit der Gewerkschaft weiter infrage stelle. "Es wurden nur Nuancen geändert", stellte er fest.

Ultimatum bis März

Für die Bahn sagte ein Sprecher, nach der Übermittlung des neuen Entwurfs sei "alles Weitere am Verhandlungstisch zu klären". Für diesen Freitag (29.2.) ist die nächste Verhandlungsrunde geplant.

Nach GDL-Angaben wird es zuvor noch ein Sondierungsgespräch geben. Die Bahn verlangt die Einigung auf das Regelwerk, bevor sie den mit der GDL bereits Ende Januar ausgehandelten Lokführertarifvertrag unterschreiben will. Der Vertrag soll gewährleisten, dass das gesamte Tarifgefüge der Bahn keine Konflikte und Widersprüche enthält.

Die GDL hat ein Ultimatum bis zum 7. März gestellt. Falls die Tarifeinigung bis dahin nicht unter Dach und Fach ist, droht die Gewerkschaft mit neuen Streiks.

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(sueddeutsche.de/dpa/hgn)