Die Deutsche Bahn hat der Lokführer-Gewerkschaft GDL ein verbessertes Angebot vorgelegt. Flächendeckende Streiks sollen somit in letzter Minute verhindert werden.
Die Deutsche Bahn will einen Streik der Lokführer mit einem verbesserten Angebot abwenden.
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Die Lokführer-Gewerkschaft GDL bestätigte, dass ein neues Angebot der Bahn eingegangen sei. Details wollte die Gewerkschaft zunächst nicht mitteilen.
Die Deutsche Bahn lud die GDL und die beiden anderen Bahnergewerkschaften Transnet und GDBA zudem für Sonntag zu gemeinsamen Verhandlungen nach Berlin ein.
"Streik ist die schlechteste Lösung"
Spiegel Online zitierte Bahnchef Hartmut Mehdorn mit den Worten: "Wir wollen verhandeln, denn Streik ist die schlechteste Lösung."
Die Themen der GDL könnten in eigenen tariflichen Regelungen vereinbart werden. Diese müssten jedoch "Bestandteil eines DB-Gesamttarifvertags" sein.
Damit lehnt die Bahn die Forderung der Lokführer-Gewerkschaft nach einem eigenen Tarifvertrag weiter ab. Mit dem neuen Angebot und der Einladung zu Gesprächen kommt die Bahn der GDL zuvor: Diese will am Montag das Ergebnis ihrer Urabstimmung über einen Streik bekanntgeben.
Bisher hatte die Bahn der Lokführer-Gewerkschaft angeboten, den mit den anderen beiden Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA vereinbarten Abschluss mit einer 4,5-prozentigen Gehaltserhöhung und einer Einmalzahlung von 600 Euro zu übernehmen.
Die GDL lehnt das ab und fordert neben einem eigenen Tarifvertrag Einkommenserhöhungen bis zu 31 Prozent. Die Bahn AG will den Streik gegebenenfalls gerichtlich verbieten lassen.
(sueddeutsche.de/AP)
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Ich bin Arzt und habe einige Lokführer als Patienten (Privatpatienten), deren Belastungen sind nicht außergewöhnlicher als die Belastungen anderer Dienstleistungsberufe. Hier zeigt sich nun, wohin es führt, wenn linker Zeitgeist über Jahrzehnte Ansprüche hochgefahren hat. Sich mit Piloten (warum nicht Astronauten?) zu vergleichen, ist einfach daneben, genau wie eine Lohnforderung von 30 Prozent daneben ist. Man muß mal wieder einfach darauf hinweisen, daß Lokführer letztendlich nur umgeschulte Handwerker sind.
....glaubt immer noch, dass er seine Vasallen unterbezahlen muß, um an die Börse zu kommen. Ihm fehlt einfach der wirtschaftliche Grundverstand, der besagt, dass ein gemeinwirtschaftliches Unternehmen, wie die Bahn eines ist, an der Börse nichts verloren hat. Oder setzt er sich dann in den Aufsichtsrat und rät, was er zu beaufsichtigen hat ? Die Nebenstrecken dagegen werden immer mehr zur Wüste ! Konnte mich gestern wieder davon überzeugen !
ich würde gleich 50% mehr fordern. Ohne Lokführer fährt ein Zug halt nunmal nicht. 2stellige Zuwachsraten sind reine Gewöhnungssache. Auch die Deutschen werden sich noch daran gewöhnen. Erst Strom, Lebensmittel usw. und jetzt kommen langsam die Löhne an die Reihe. Wenns Mehdorn nicht paßt, soller halt seine Bahn einpacken und damit nach China auswandern...
Die Bahn offeriert nochmal 0,5 Prozent mehr, die Gewerkschaft trotzt und fordert nun 35% mehr Lohn. Wie gehabt.