Ärger für Bahn-Chef Mehdorn: Die Gewerkschaften fordern eine Entschuldigung - und zugleich trifft die Krise den Konzern hart.
Im Datenskandal bei der Deutschen Bahn (DB) wächst der Druck auf Konzernchef Hartmut Mehdorn. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA verlangen von Mehdorn und dem Bahnvorstand eine "unmissverständliche Entschuldigung" für die Spähaktionen in der Belegschaft. Sollte das nicht geschehen, dann müssten "personelle Konsequenzen erfolgen".
Hartmut Mehdorn in der Kritik: Die Gewerkschaften fordern eine Entschuldigung - oder "personelle Konsequenzen". (© Foto: AP)
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Dies gilt als eine Art Ultimatum. Entschuldigt sich Mehdorn nicht, dann müsste er bei einer geplanten Sondersitzung des Aufsichtsrats mit Rücktrittsforderungen der Arbeitnehmer-Vertreter im Kontrollgremium rechnen. In diesem Fall wäre er nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen als Bahnchef nicht mehr haltbar.
Schuldenabbau "deutlich verzögert"
Das Vorhaben der Bundesregierung, Mehdorn vorerst im Amt zu belassen, würde dann nicht mehr aufgehen. Nach Angaben aus Aufsichtsratskreisen will die Regierung Mehdorn erst nach der Bundestagswahl im September ablösen. Diese Strategie stößt allerdings auf Bedenken im Unternehmen. Im Management wird ebenso wie in Teilen des Aufsichtsrats befürchtet, der durch den Datenskandal stark geschwächte Vorstandschef könne die aus Sicht des Vorstands erforderlichen Sparmaßnahmen nicht durchsetzen.
Im Umfeld der Konzernspitze heißt es, der Skandal beginne dem Unternehmen zu schaden. "Ein Jahr, in dem sich gar nichts tut", könne man sich nicht leisten.
Die DB wird nach eigener Einschätzung infolge der Wirtschaftskrise in den kommenden fünf Jahren 3,2 Milliarden Euro weniger Umsatz und 2,6 Milliarden Euro weniger Gewinn machen als ursprünglich kalkuliert. Dadurch werde sich der Schuldenabbau "deutlich verzögern". Das besagt ein Finanzplan, den Mehdorn Ende 2008 dem Aufsichtsrat vorgelegt hat.
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(SZ vom 06.02.2009/tob)
Mubarak-Prozess in Ägypten
Weder als Gewerkschft noch als Aufsichtsrat.
Die beiden gleichen sich aber zu 50%:
deutschebahn.com/site/bahn/de/unternehmen/konzernprofil/basisinformation/aufsichtsrat/aufsichtsrat.html
Und die Kladde von Mehdorn......
Was ist das für eine Entschuldigung, die erzwungen wurde?
EINE ENTSCHULDIGUNG für KRIMINELLE MACHENSCHAFTEN?
MACHENSCHAFTEN im SONDERANGEBOT!?
Sollte der AUFSICHTSRAT nicht den MUMM AUFBRINGEN können, einen KRIMINELLEN A LA CARTE AUS DEM VERKEHR ZU ZIEHEN, so sollte er seine eigene GELTUNGSBERECHTIGUNG in FRAGE stellen......