Der Pullacher Autovermieter Erich Sixt hat einen schlagenden Wettbewerbsvorteil erkannt: Er selbst sei mittlerweile sehr erfahren, während die Wettbewerber einen Geschäftsführer nach dem anderen feuern müssten.
Erich Sixt schätzt klare Worte. Bei Vorlage der Halbjahreszahlen - die ihn immerhin dazu veranlassten, seine Prognose für das Jahresergebnis anzuheben - verriet der Mobilitätsunternehmer, warum er glaubt, dass das Vermiet- und Leasinggeschäft der börsennotierten Sixt AG besser läuft als bei der Konkurrenz.
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Nein, die bessere Logistik und flache Hierarchien allein seien es nicht. ,,Wir müssen uns nicht bei Konzernen im Ausland rückversichern bei jeder kleinen Entscheidung so wie das bei unseren Hauptwettbewerbern inzwischen der Fall ist.''
Mit Leidenschaft
Hinzu komme ein mittlerweile sehr erfahrener Unternehmer, sagt Erich Sixt, der sein Geschäft mit Leidenschaft betreibt, seit er 1969 in dritter Generation in das 1912 gegründete Familienunternehmen eingetreten ist. ,,Ich sehe mit Freude, wie ein Geschäftsführer nach dem anderen bei der Konkurrenz gefeuert wird'', bemerkt er.
Vanguard hat angekündigt, seinen Vermieter National an die Börse zu bringen. Auch die Hauptkonkurrenten Europcar, Hertz und Avis haben Finanzinvestoren zu bedienen.
Sie müssten rational handeln und könnten sich einen Preiskrieg nicht leisten, um auf diese Weise zusätzliche Marktanteile zu erobern - das ist gut für Sixt. ,,Der Markt wächst, wenn auch nicht mit den Zuwachsraten von Sixt.''
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