Daimler paktiert mit Renault. Doch der Deal wird wohl nicht reichen: Wenn die Stuttgarter nicht mit BMW neue Wege der Zusammenarbeit finden, wird die Situation gefährlich.
Man hätte von Daimler-Chef Dieter Zetsche erwartet, dass er die Nase voll hat von Zusammenschlüssen mit anderen Autoherstellern. Zu frisch ist die Erinnerung an die Fusion von Daimler und dem US-Autohersteller Chrysler im Jahr 1998, die kläglich scheiterte. Dass Zetsche es jetzt mit Renault versucht, obwohl er als langjähriger Chrysler-Chef aus nächster Nähe erlebte, wie sich Daimler und Chrysler nicht näherkamen, macht aber deutlich, wie groß die Not bei dem Stuttgarter Konzern sein muss, wenn er es jetzt mit einer Überkreuzbeteiligung von nur drei Prozent und weitreichender Kooperation versucht.
Daimler-Chef Dieter Zetsche paktiert mit Renault - weil der Stuttgarter Konzern allein nicht überleben kann. (© Foto: AP)
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Die Daimler-Führung hat erkannt, dass der Stuttgarter Konzern allein nicht überleben kann und die Unterstützung anderer braucht. Daimler ist mit der Fertigung von gut einer Million Pkw im Jahr zu klein, um langfristig im Automarkt überleben zu können. Damit hat aber nicht nur der Konzern mit dem Stern ein Problem.
Ähnliches gilt für den Münchner BMW-Konzern, der mit 1,5 Millionen Autos nicht viel größer ist. Angesichts der Bedeutung der Autoindustrie für Deutschland ist es eine beunruhigende Nachricht, wenn beide süddeutsche Edelmarken ein Strukturproblem haben. Daimler machte im vergangenen Jahr einen Milliardenverlust, BMW hat praktisch kein Geld verdient.
Eine Zeitlang versuchten die beiden Unternehmenschefs, Daimler und BMW zusammenzuführen. Gemeinsam wollten sie auf eine Stückzahl kommen, die das Überleben beider sichert. In der Autoindustrie gilt eine Produktion von drei Millionen Fahrzeugen im Jahr heute als das Minimum. Doch die Chefs scheiterten. Die Mitarbeiter beider Unternehmen sind zu lange zur Konkurrenz untereinander erzogen worden. Sie können nicht von heute auf morgen Freunde werden.
Ironischerweise suchen jetzt beide ihr Heil in Frankreich. BMW pflegt längst eine enge Zusammenarbeit mit Peugeot Citroën. Beide fertigen gemeinsame Motoren, die von BMW entwickelt wurden. Vielleicht entsteht bald sogar mehr. Beide Firmen haben Familien als Großaktionäre, und die Quandts von BMW wie die Peugeots treffen sich zu regelmäßigen Gesprächen.
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Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Über Jahrzehnte haben sich die Stuttgarter und die Münchener gegenseitig beäugt, inspiriert und Erfolge gefeiert. Die Stammkunden blieben ihrer Marke treu. Und die Kunden, die mal von einem zum anderen Anbieter wechselten, taten das, weil ein Anbieter gerade das neuere Modell auf den Markt brachte, während das Modell des anderen sich in der Auslaufphase des Modellzyklus befand.
Der langjährige Vorstandsvorsitzende von BMW, Eberhard von Kuenheim, hat bei einer Ausbringsmenge von fast 400.000 BMW schon vor über 25 Jahren folgendes Statement abgegeben: "In großer Höhe fliegt der Adler am besten allein!". Damit ist eigentlich alles gesagt. Die Kunden möchten das für Sie beste Auto kaufen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Mercedes verkauft Fahrzeuge, die etwa 2-3 mal teuerer sind als die Angebote von Renault. Da muss sich Renault anstrengen, diese Umsätze zu generieren. Würde sich Daimler auf die Kunden konzentrieren, die Qualität kaufen wollen und bereit sind, den entsprechenden Aufpreis zu zahlen, würden sie profitabler dastehen als in diesem Augenblick. Kein Mensch interessiert sich dafür, ob mehr oder weniger Autos als der Wettbewerber gebaut werden. Der schleppende Absatz des überteuerten "Swatchmobils" Smart war dem Konzern somit keine Lehre. Schade!
....sicher keine Rolle, wohl aber das Synonym Wettbewerbsfähigkeit.Die einstigen deutschen Marktführer für Innovation und Technologie haben ihre Erlöse aus der Vergangenheit nicht in zukunftsfähige neue Technologien investiert, sondern in Prestige,- Profil- und Persönlichkeitsbildung. Aufsichtsräte und Politik haben das aus Eigeninteresse gefördert. Ich nenne nur Reuter undSchremp. Milliarden in unvorstellbarer Höhe aus Erträgen und Steuergeldern wurden versenkt um die Zöglinge von Partei und Investoren zu Helden der Nation zu machen.
Bei Daimler überrascht mich nichts mehr. Bei BMW ist es wohl so, dass der Eigentümer auch nicht mehr über die Qualität verfügt, mit der er groß geworden ist.
Die deutsche Automobilwirtschaft befindet sich am Scheideweg. Das elektrische Modell des Automobils wird leider, zum Schaden der deutschen Volkswirtschaft, die korrupte Mißwirtschaft von Jahrzehnten aufzeigen. Wir werden einige Milliönchen an weiteren Arbeitsplätzen verlieren und das deutsche Sozialsystem wird endgültig kollabieren. Aber keine Sorge auch dann werden wir Experten hören und lesen die feststellen werden, dass wir alle viel zu viel verdienen und uns die sozialen Lasten zum Armenhaus Europas machen.
Wir sind nicht mehr wettbewerbsfähig mit unseren Premiumkarossen, denn alle die sich eine solche leisten können haben schon mindesten drei davon. Der Rest der Menschheit würde gerne Automobile kaufen, die ihrem Einkommen entsprechen. Und diese Automobile werden zukünftig aus China und Indien kommen. Wie schrieb Goudevert "Die denken dreimal schneller als wir". Er hat vergessen zu sagen dass die auch dreimal schneller handeln.
der Wirtschaft - Nachfrage und Angebot bestimmen einander - is schon lange aus den Augen der Hohen Wirtschaftsbosse in ihrem Profitwahn verschwunden - oder sind sie so blind wie Frau Gerechtigkeit vor den Toren der Justiz?
Alles verlorene Seelen für den Devil eine willkommene Einspeisung seiner Hölle
Achsoooja, da nennt men in der Medizin Agonie vorm Exitus?!
Haben jetzt also die Stimmungsmacher mit ihrem Weltuntergangsbeschwörungen doch recht?
Nasoein Fitz aber auch - da kann ja keiner mehr durchblicken, tstsetse
WARNING!!!
Man kann eigentilch nur warenen vor dieser Allianz it dem französischen Konzern. Längst haben doch die Franzosen sich überlegt, wie sie - natürlich mit franz. Staatsknete - sich Daimler einverleiben könnten.
Wie war das noch mit Sanofi und Aventis???? Damals hat der viel kleinere franz. Konzern den viel größeren deutschen Konzern mit Staatsknete geschluckt. Und alle haben tatenlos zugesehen!!!!
Für mein Gefühl sind die 3,1 Prozent schon 3,1 Prozent zu viel.
Und bei Nissan haben sie auch schon das Ruder übernommen.
Naja, wie auch die Finanzkrise zeigt, wiederholen sich die alten Fehler, und keiner lernt daraus.
Das gilt auch für die deutschen Konzerne, die sich von den Chinesen ihr KonwHow abjubeln lassen!!!! Man sollte das Spiel mal umdrehen und sagen, jeder chinesische Konzern, der in Europa verkaufen will, muss hier eine Fabrik errichtung und KonwHow abliefern....
wenn sie sich auf ihre Stärken und den Markterfordernissen konzentrieren und nicht einfach das hohle Geschwätz von teuer bezahlten "strategic Consultants", Unternehmensberatern oder sonstigen Schaumschläger und Zecken nachplappern.
Seit wann spielt Grösse eine Rolle, ob ein Unternehmen erfolgreich am Markt existiert??? Ja haben die immernoch NIXX dazugelernt??? Wöfür bekommen die denn soviel Geld, unsere "Topmanager"???
Paging