Kahlschlag beim angeschlagenen Autobauer Opel: GM-Europe-Chef Carl-Peter Forster baut mindestens 3500 Jobs ab - mehr als zehn Prozent der Stellen.

Neben weiteren Einkommenseinbußen für alle Beschäftigten "kommt der Abbau von hoffentlich nicht mehr als 3500 Stellen", sagte der Präsident von GM Europe Carl-Peter Forster der Bild-Zeitung vom Mittwoch laut Vorabbericht.

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Das sei der Beitrag, den die Belegschaft zur Rettung von Opel leisten müsse. Forster wiederholte, dass zur Rettung aller Standorte von Opel und der Schwestermarke Vauxhall 3,3 Milliarden Euro bis 2014 benötigt würden.

Wenn Spanien, England und Belgien sich beteiligten, liege der deutsche Anteil zwischen zwei und drei Milliarden Euro, sagte der Manager weiter.

Merkel schließt direkte Beteiligung aus

Die Bundesregierung äußerte sich bislang skeptisch zu den vorgelegten Plänen von GM. Einem Vorabbericht der Rheinischen Post zufolge schlossen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Unionsfraktion in der Fraktionssitzung am Dienstag nach Angaben von Teilnehmern eine direkte Bundesbeteiligung an Opel kategorisch aus.

Infrage kämen nur Garantien, Bürgschaften oder ein Darlehen unter der Voraussetzung, dass ein schlüssiges Rettungskonzept vorliege, ein zweiter Investor gefunden und alle rechtlichen Fragen geklärt seien.

Die britische Regierung erklärte am Dienstag, sobald ihr der Restrukturierungsplan von GM Europe zugänglich gemacht werde, solle mit GM darüber diskutiert werden, wie Vauxhall am besten geholfen werden könne.

Der durch die weltweite Absatzkrise schwer angeschlagene US-Autobauer GM will Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall aus dem Gesamt-Konzern herauslösen.

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(sueddeutsche.de/Reuters/hgn/mel)