Umsatz und Gewinn des Autoherstellers Audi brechen in den ersten Monaten ein - doch die Konzernführung verbreitet Optimismus.
Die Wirtschaftskrise erfasst auch erfolgsverwöhnte Autohersteller. Jetzt hat es Audi getroffen. Wie das Unternehmen bekanntgab, brach der Umsatz im ersten Quartal des Geschäftsjahres von 8,3 auf 6,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr und damit um 19 Prozent ein. Der Umsatzrückgang fiel damit noch stärker aus als der Rückgang im Absatz. Im ersten Quartal hatte Audi 210.000 Autos verkauft, das sind 6 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Audi-Produktion in Ingolstadt: Drastischer Umsatzrückgang in den ersten drei Monaten des Jahres. (© Foto: ddp)
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Das operative Ergebnis lag mit 363 Millionen Euro sogar fast 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im vergangenen Jahr hatten die Ingolstädter die Krise noch vergleichsweise gut weggesteckt und den Absatz um gut vier Prozent auf mehr als eine Million Fahrzeuge gesteigert.
"Solide Basis"
"Das erste Quartal entwickelte sich im Rahmen unserer Erwartungen und bildet eine solide Basis dafür, dass wir unser Ziel, 2009 ein signifikant positives Ergebnis einzufahren, auch schaffen können", sagte Finanzvorstand Axel Strotbek einer Mitteilung zufolge.
In diesem Jahr erwartet Audi aber einen Absatzrückgang von zehn Prozent und zudem mit weniger Umsatz und Gewinn. Bei den Auslieferungen werde Audi aber nicht so stark wie die Konkurrenz von den Rückgängen betroffen sein und so die Marktanteile erhöhen, hieß es aus dem Unternehmen.
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(sueddeutsche.de/dpa/dpa-AFX/tob/mel)
Altmaier besucht Atomendlager Asse
"Aber im Ernst. Wieviele Deutsche können sich ein 40 - 80 Tausend Euro teures Auto leisten? Wer braucht/will das?"
Meinen A6 mag ich nicht mehr hergeben. Meiner Freundin habe ich den A3 geschenkt. Bei BMW oder Mercedes gibt es nichts vergleichbar gut Verarbeitetes und daher werde ich auch beim nächsten Mal wieder Audi kaufen.
...sitzt jemand, der um jeden Preis Krisenpanik schüren will. Die Lieblingsformulierung "schlägt voll auf xy durch" und entsprechende Kommentar-Artikel werden inflationär ge- / missbraucht, um dem Vorschub zu leisten. Offensichtlich bringt es Klicks und Leser, ist aber gerade vor dem Hintergrund einer eigentlich seriösen Zeitung unverantwortlich.
Ich habe die SZ einst abonniert, weil sie genau auf solche BILDereien stets verzichtete.
Mit den Leuten, die solche Überschriften entwickeln, geht es sicherlich auch nicht!
Man muss das Unmögliche wollen, um das Mögliche zu schaffen!
Da die Abwrackprämie bei den Premiumherstellern nicht den großen Erfolg brachte und man diese Automobile doch aus sozialen und ökologischen Gesichtspunkten unbedingt erhalten muss, ist Staatsknete nötig.
Wenn die blöden Käufer kleine, sparsame Autos wollen, muss der Staat sie umstimmen!
Wie wärs mit 25 Euro je PS Staatsknete
oder 1000 Euro je Tonne Fahrzeuggewicht
btw ich finds knuffig, dass Audi bei einem Absatzrückgang zudem weniger Umsatz erwartet - hätt ich nich gedacht.
Aber im Ernst. Wieviele Deutsche können sich ein 40 - 80 Tausend Euro teures Auto leisten? Wer braucht/will das?
Speziell bei der Meldung von wirtschaftlichen Kennzahlen sollte man sorgfälltiger sein.
Wer schon Millionen mit Milliarden verwechselt, der macht vielleicht noch ganz andere Fehler.
Statt dessen bemüht man sich um eine unsachlichen Schreibstil.
Erklärungen für die dargestellten Entwicklungen fehlen jedoch völlig.
Marktschreierei statt Informationen.
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