James Bond fährt Aston Martin. Das sorgt für viele Aufträge - zu viele. Darum muss jetzt Magna-Steyr beim neuen Luxuscoupé aushelfen.
Das neue Aston-Martin-Topmodell Rapide soll ab Ende 2009 bei Magna-Steyr in Graz gefertigt werden. Am Dienstag werde dies die britische Firma im Rahmen des Genfer Automobilsalons bekannt geben, berichtet die österreichische Kleine Zeitung.
Aston Martin Rapide, hier als Konzeptauto. (© Foto: AP)
Anzeige
Dem Blatt zufolge haben die Briten am Firmensitz Gaydon in der mittelenglischen Grafschaft Warwickshire keine Kapazitäten mehr für eine weitere Modellreihe.
Bei dem neue Modell handele es sich um das viertürige Coupé Rapide, das vor zwei Jahren auf der Detroit Auto Show erstmals als Studie gezeigt worden sei.
Der Wagen werde von einem Sechsliter-Motor mit zwölf Zylindern und 480 PS angetrieben - und voraussichtlich mehr als 200.000 Euro kosten.
Die Jahresproduktion zwischen 2000 und 3000 Fahrzeugen liegen.
Erst in den letzten beiden James-Bond-Filmen setzten die Produzenten wieder auf Aston Martin. Daniel Craig etwa fuhr unter anderem einen Aston Martin DB5, sein Vorgänger Pierce Brosnan in "Stirb an einem anderen Tag" einen Aston Martin V12 Vanquish. Doch noch in "Die Welt ist nicht genug" kam zum großen Verdruss der Briten ein BMW Z8 zum Einsatz.
Aston Martin wurde im vergangenen Jahr von einem Konsortium unter Führung des Motorsportmanagers David Richards gekauft. Davor gehörte das Unternehmen zu Ford.
(sueddeutsche.de/hgn/mel)
Vor der EM in Polen und der Ukraine