Reaktion auf die Finanzkrise: Arbeitsminister Scholz erwägt eine deutlich längere Zahlung von Kurzarbeitergeld. Entlassungen sollen so vermieden werden.
"Ich mache mir Gedanken darüber, die Zeiträume, in denen Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen können, von sechs Monaten auf bis zu anderthalb Jahre zu verlängern", sagte Scholz den Stuttgarter Nachrichten. Firmen könnten so an ihren Belegschaften festhalten.
Bundesarbeitsminister Scholz will Unternehmern unter die Arme greifen. Seine Idee: Kurzarbeitergeld könnte deutlich länger gezahlt werden. (© Foto: AP)
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Bei Kurzarbeit arbeiten Arbeitnehmer weniger oder überhaupt nicht. Für ihren Verdienstausfall kommt teilweise die Bundesagentur für Arbeit auf.
Gute Mitarbeiter in den Unternehmen halten
Scholz warnte die Wirtschaft zugleich vor panikartigen Reaktionen auf die Finanzkrise. "Die reale Wirtschaft darf nicht massiv von den Krisensymptomen auf den Finanzmärkten angesteckt werden."
Vielmehr sollten die Unternehmer an guten Mitarbeitern festhalten und Schwankungen gemeinsam durchstehen. Eine vorzeitige Trennung von Mitarbeitern könne sich als unkluge Entscheidung herausstellen.
An diesem Donnerstag wird die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Arbeitslosenzahlen für Oktober vorstellen. Spannend wird dann die Prognose von BA-Chef Frank Weise sein, inwiefern die sich abkühlende Konjunktur auf den Arbeitsmarkt durchschlagen könnte.
- Ifo-Index Kühles Klima in der deutschen Wirtschaft 27.10.2008
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- Rettungspaket Die Regierung lobt sich selbst 27.10.2008
(sueddeutsche.de/dpa/mel/odg)
Linke mit neuer Führung
Die Kurzarbeit hat eine lange Tradition.
Vor 18 Jahren wurden damit während des Zusammenbrechens der Volkseigenen Betriebe
in Ostdeutschland
die Arbeitslosenzahlen erheblich verfälscht.
Am schönsten finde ich, dass jetzt ein Vergleich der momentanen AL-Quote mit
der aus den 90iger Jahren in fast allen Medien angestellt wird:
aber ich denke auf diese Rhetorik geht auch niemand
wirklich noch ernsthaft ein.
Wichtig ist ja vor allem, dass der Wirtschaftsminister noch die
Vollbeschäftigung hinbekommt bis nächsten Sommer...
das ist für Statistiker bestimmt auch nicht so schwer.
Wenn man insbesondere Beamte zur Zahl der Erwerbspersonen mitzählt und
sogar Selbständige, dann kann man auch gleich nur jeden Zehnten
zählen oder jeden, der über 50.000 Bruttojahreseinkommen hat.
Aber ich denke die nächste Idee (Greencard für arbeitslose Maschinenbauer aus den benachbarten Nationen oder
eine neue ICH-AG sind bestimmt schon in der Schublade,
die holt man dann nur raus, wenn es etwas brenzlig wird).
Ja was macht nur der Jobmotor Zeitarbeit?
Was ist aus dem Klebeeffekt geworden?
Hat es den Klebeeffekt der Zeitarbeitsbeschäftigungsmassnahmen
je gegeben?
Oder vielleicht sollte man doch den Kündigungsschutz etwas lockern und
ein neues Teilzeitbefristungsgesetz einführen...
Am besten mal den Herrn Niebel von der FDP fragen,
dann wird alles etwas flexibler,
die nächste Krise kommt bestimmt.
Ausserdem kennt sich Herr Niebel auch bestens mit den Tricks
der Arbeitsagentur aus, er hat ja selber dort seine Ausbildung gemacht.
Wie wir merken, sinkt das Schiff. Es wird nur noch gepumpt und man ist bemüht, jedem Tag einem neuen Wassereinbruch hinterherzurennen. Keiner agiert mehr, sondern es wird nur noch reagiert. Meist kurzsichtig und aktionistisch.
Das System ist nicht zu retten und jeder weiß es.
De Steuerbürger kan all die Lasten niemals schultern, die ihm Staat und Wirtschaft aufbürden. Denn er ist der selbe, der keine realen Lohnzuwächse mehr hat und daher auch nichts mehr kaufen kann. Und unsere Kinder und Kindeskinder werden auch nichts haben, weil sie arm geboren werden. Daher hat es keinen Sinn, die Zukunft zu beleihen. Nicht nur aus Gründen des anstehenden ökologischen Kollapses.
Der Ofen ist aus, werte Freunde und die Musik spielt noch ein wenig, bevor die Titanic sinkt.
Hoffnung gibt es jede Menge, nur nicht für Menschen der momentanen Denkungsart und des noch vorherrschenden Lebensstils.
Merkt es denn keiner? Alles tanzt hier im Fieber und fastelt sich die Lage schön, je nach Bedarf. Totentanz.....
wären ohne die Schröderschen Reformen erst garnicht nötig gewesen. Aber man wollte ja unbedingt ändern, um anschließend mal wieder Schaum schlagen zu können!
Der Vorschlag ist eigentlich sehr vernünftig. Gut wäre nur, die Regierung würde mal handeln und nicht nur reden. Ausserdem sollte sich die Regierung bei brummender Konjunktur das Geld von den Konzernen wieder zurückholen.
Büger soll kürzer für den Staat arbeiten,
oder
Regierung will wengier abkassieren und mehr leisten
oder
Weniger staatliche gedeckte Korruption und mehr Effizienz
oder
Weniger Edel-DDR mehr Offenheit und Gerechtigkeit
Paging