Bundesarbeitsminister Scholz will eine Öffnung des Arbeitsmarkts für Mitarbeiter aus Osteuropa auf 2011 verschieben.
Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) will den Zugang osteuropäischer Arbeitnehmer zum deutschen Arbeitsmarkt über 2009 hinaus beschränken.
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Bundesarbeitsminister Olaf Scholz will den deutschen Arbeitsmarkt länger abschotten. (© Foto: dpa)
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Zwar gebe es noch keine Absprachen mit der Union. "Ich glaube aber, dass wir im Wesentlichen noch einmal eine Verlängerung bis 2011 anstreben", sagte Scholz gegenüber dem Handelsblatt (Freitag).
Nach aktuellem Stand läuft die bestehende Beschränkung der Arbeitnehmer-Freizügigkeit Ende kommenden Jahres aus.
Eine Verlängerung um zwei Jahre ist möglich, muss aber bei der EU beantragt werden. "Wir haben noch immer über drei Millionen Arbeitslose. Daher werden wir die Freizügigkeit in der EU nur Schritt für Schritt herstellen können", sagte Scholz.
Für bestimmte Fachkräfte aus den Beitrittsländern hat auch die Bundesregierung bereits zum November des vergangenen Jahres die Regeln gelockert, um dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegen zu wirken.
(dpa/rtr/ang/hgn)
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Besser wohl noch auf 2041. Sonst können sich Firmen wie Nokia den Umzug sparen und holen nur einfach die Leute hierher. Und die Politiker lassen sich feiern, weil die Bevölkerungszahlen dann wieder steigen. Fragt sich nur, ob die unsere Politiker wählen oder lieber Mullahs.
... laut dem wir mehr als 5,5 Mio Arbeitslose haben
Na klar, wir haben ja so viele Türken ohne Schulabschluss und Hartz IV'ler, die es niemals schaffen würden, morgens aus dem Bett zu kommen, dass wir wirklich keine polnischen Facharbeiter gebrauchen können (ihre Logik, Herr Scholz, nicht meine).
Der Clou ist, dass sich die anderen EU Staaten diese Facharbeiter schon gesichert haben, wenn Deutschland 2011 die Grenzen aufmachen muss.
@technicus44: Frei nach Brecht: Unsere Nachbarn sind Versager, wir müssen uns neue Nachbarn wählen. Will sagen: Ich stufe Ihren Kommentar als im Grunde xenophob ein.
Das meinen Sie doch wohl nicht ernst? ....."zu begreifen"...., daß ich nicht lache.
Als ich "klein" war, dachte ich immer, das wären böse Menschen, mit schlechten Gedanken. Groß geworden, wusste ich bald, es handelt sich um Dummheit, einfache Dummheit, ohne Gedanken. Und ein kleines bisschen Selbstversorgung. Sonst nichts.
Langsam beginnen unsere Politiker zu begreifen, welch ein Fehler die schrankenlose EU- Osterweiterung war. Leider werden Politiker erst durch Schaden klug und beginnen nun langsam zu begreifen, dass sie gegensteuern müssen. Aber besser spät als nie. Hoffentlich werden daraus endlich die richtigen Lehren gezogen, nämlich den ehemaligen Ostblock (und ggf. die Türkei) in eine "privilegierte EU- Partnerschaft" überzuführen.
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