Das Ziel ist realistisch, aber noch nicht ausgemachte Sache: Der Arbeitsmarkt hat sich im Juni zwar erholt. Aber reicht das, um am Ende des Jahres die Drei-Millionen-Marke zu unterbieten?
Dem Frühjahrsaufschwung und der anziehenden Konjunktur sei Dank: Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni abermals gesunken. Bundesweit waren 3,153 Millionen Menschen auf Jobsuche, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte. Das waren 88.000 Menschen weniger als im Mai und 257.000 weniger als vor einem Jahr.
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Die Konjunktur zieht an, und das entlastet auch den Arbeitsmarkt: Im Juni waren fast 90.000 Menschen weniger auf Jobsuche als noch im Mai. (© ag.ddp)
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Damit rückt auch die psychologisch so wichtige Marke von unter drei Millionen Arbeitslose wieder in greifbare Nähe. "Die Chance ist da", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Allerdings warnte er zugleich vor übertriebenem Optimismus. "Die Lage ist besser als befürchtet, aber noch unsicher", sagte er. Wirtschaftlich sei es in dem zu Ende gehenden zweiten Quartal gut gelaufen, doch liege ein Schatten über 2011.
Die gute Arbeitsmarktentwicklung der vergangenen Monate habe sich auch im Juni fortgesetzt, erläuterte der BA-Chef. "Die wesentlichen Indikatoren haben sich erneut verbessert", sagte Weise. Im Vergleich mit der Zeit vor der Wirtschaftskrise hätten Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zwar zugenommen. "Der Anstieg ist aber erheblich geringer als angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet wurde." Die Arbeitslosenquote nahm im Juni um 0,2 Punkte auf 7,5 Prozent ab, nachdem sie im Vorjahresmonat noch bei 8,1 Prozent gelegen hatte. Saisonbereinigt ging die Arbeitslosenzahl um 21.000 auf 3,230 Millionen zurück.
Entlastet werde der Arbeitsmarkt nach wie vor durch Kurzarbeit, hieß es. Diese werde aber längst nicht mehr so stark in Anspruch genommen wie auf dem Höhepunkt im Mai 2009.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sagt für das zu Ende gehende zweite Quartal mit 0,9 Prozent das stärkste Wirtschaftswachstum seit mehr als zwei Jahren voraus. Die meisten Institute haben ihre Konjunkturprognosen für 2010 inzwischen auf rund zwei Prozent angehoben, weil vor allem der Export boomt.
Einer Umfrage des Münchener Ifo-Instituts zufolge plant inzwischen fast jedes vierte Unternehmen Neueinstellungen, nur elf Prozent wollen Personal entlassen.
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(sueddeutsche.de/dpa/Reuters/mel/hgn)
Demonstrationen in Hamburg
.... aus Ihrem Profil: "40 Jahre, Finance and Real Estate" Dann ist ja alles klar.
Kurze Frage: Wie viele Menschen haben Sie schon um ihren Job gebracht, damit Sie in Florida den dicken Max markieren können?
Es gibt nur eine halbe Million offener stellen!
ELpupse liegt wieder einmal falsch!
oder mehr Arbeit. Da kann die BA frisieren so viel sie will. Und die Zahlen sagen auch:
Wir haben kein Demografie- oder Faulenzerproblem, uns fehlen schlicht und einfach Millionen von Arbeitsplätzen bzw. Milliarden von bezahlten Arbeitsstunden.
Und greift die Schuldenbremse, dann wird´s noch schlimmer.
Die Zahlen beweisen wieder einmal, dass jeder vernünftig ausgebildete und flexible Bundesbürger eine entsprechende Arbeit finden kann.
Für schlecht ausgebildete und wegen der sozialen Hängematte auch nicht besonders leistungsbereite Bundesbürger sind allerdings schwer vermittelbar. Dort gilt es anzusetzen, in dem z.B. jeder Bezieher staatlicher Fürsorgeleistungen auch eine entsprechende Gegenleistung erbringen muss.
Das ist doch alles nur ein manipulierter Zahlensalat der einer Gesellschaft um ihr und den Analysten etwas vor zugaukeln.Eine Gesellschaft deren Industrie von Gerüchten und manipulierten Zahlen abhängig ist wird nie eine Zukunft haben.
Wenn jemand schreit es brennt und alle hin rennen um das Feuer an zuheizen werden wir wohl nie den aktuellen Wirtschaftsstand erfahren.Das erkennt man an den manipulierten Zahlen und den Arbeitslosen die sich immer mehr in diesem Zahlensalat verflüchtigen.Am Schluss haben wir eine mathamatische Vollbeschäftigung mit soziologischem Hintergrund.
Paging