Einfach mal die Sozialabgaben nach oben schrauben: Die Bundesregierung erwägt, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung deutlicher als bisher geplant anzuheben.
Die Bundesregierung erwägt, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung deutlicher als bisher geplant anzuheben. Das geht aus einem vom Finanzministerium erstellten Katalog mit Vorschlägen für Sparmaßnahmen und Einnahmeverbesserungen hervor, wie der Spiegel berichtet. Die Idee ist nicht neu: Bereits im Dezember vergangenen Jahres wurden Überlegungen bekannt, diese Sozialabgabe zu erhöhen, um Haushaltslöcher zu stopfen.
Im Kampf gegen die leeren Kassen überdenkt die Bundesregierung die Möglichkeit eines höheren Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. (© Foto: ddp)
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Weniger Geld im Portemonnaie
Derzeit beläuft sich der Beitrag, den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen, auf 2,8 Prozent. Schon lange vorgesehen ist, diesen Satz von 2011 an auf 3,0 Prozent anzuheben. Eine deutlich stärkere Erhöhung würde einerseits die Lohnnebenkosten steigern und die Nettoverdienste der Arbeitnehmer drücken, was als konjunkturschädlich gilt. Andererseits fließt mehr Geld in die Staatskassen: Eine Beitragserhöhung um einen Prozentpunkt würde den Bundeshaushalt um acht Milliarden Euro entlasten. Der Bund muss den defizitären Haushalt der Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr voraussichtlich mit einem Zuschuss von elf Milliarden Euro stützen.
Der Vorstandschef der Nürnberger Behörde, Frank Jürgen Weise hatte allerdings gesagt, die Bundesagentur könne in den kommenden vier Jahren trotz der Wirtschaftskrise mit einem Beitragssatz von 3,0 Prozent auskommen. Dies setze aber voraus, dass das Bundesverfassungsgericht den sogenannten Eingliederungsbeitrag kippt. Mit dieser Abgabe von jährlich mehr als fünf Milliarden Euro beteiligt der Bund die Arbeitslosenversicherung am Arbeitslosengeld II (Hartz IV), das eigentlich aus Steuern finanziert wird. Gegen den Eingliederungsbeitrag hatten Unternehmer mit Unterstützung der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) geklagt.
In dem Katalog des Finanzministeriums wird auch vorgeschlagen, Ausnahmen für Unternehmen bei der Ökosteuer zu streichen. Die Firmen entlastet dies derzeit um etwa sechs Milliarden Euro. Diese Steuersubvention ließe sich um die Hälfte oder ein Drittel kürzen, schlagen die Beamten vor. Außerdem wird der Liste zufolge daran gedacht, die Lkw-Maut zu erhöhen und die Gebühreneinnahmen des Bundes um einige hundert Millionen Euro zu steigern.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die anderen Ministerien bereits zum Sparen aufgefordert. Die Bundesregierung will am 6. und 7. Juni die Prioritäten für ihr Einsparkonzept festlegen. Dies soll helfen, den Vorgaben durch die im Grundgesetz fixierte Schuldenbremse zu genügen. Das Kabinett soll dann den Entwurf des Etats 2011 und die mittelfristige Finanzplanung spätestens Anfang Juli beschließen.
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(SZ vom 22./23./24.05.2010/mel)
Gysi gegen Lafontaine
Wieso sollen Beamte Arbeitslosenversicherung überhaupt bezahlen??? Sie werden auch nicht arbeitslos. Und falls einer selbst kündigen sollte oder ein Beamter in folge eines Disziplinarverfahrens aus dem Dienst scheidet, hat er auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. So einfach ist das! Vergleichbar zu einfache Bankangestellte, verdienen einfache Beamte im mittleren Dienst auch viel weniger.
Wenn Sie einen Südenbock brauchen, um sich wohlzufühlen, dann suchen sie mal in der Industrie ;-)
Wenn Montags Mohn ist, und Dienstags Dienst hat, und Mittwochs die Mitte ist, und es Donnerstag donnert, man Freitags Frei hat, dann kommt Samstags Frau Merkel.
Aber ohne Wunschpunkte.
Herr Koch und Seehofer und die anderen CDU Ministerpräsidenten mimen die Könige ohne Kleider.
Der Bürger hat nicht über seine Verhältnisse gelebt sonst hätten wir nicht so viele arme in Deutschland, laut Armutsbericht der letzten Bundesregierung.
Aber die Banken,Anleger und die Share holder in diesem Land haben auf Kosten der Bürger "Ali Baba und die vierzig Räuber" gespielt.
Jetzt soll der Bürger die Rolle des Frosches übernehmen dem man alles für die Goldene Kugel (das Rettungspacket der Banken)versprochen hat.
Jetzt ist er der erste auf der Streichliste Schäubles.
Jetzt will man ihm aber noch komplett in Haftung für diese Krise zuschieben die unsere "Leistungsträger" der Republik mit ihrer Gier vom Zaun gebrochen hat.
Wo ist die Haftung der Deregulierer die für weniger Staat "blühende Landschaften" und mehr "Netto vom Brutto"(Vorausschauende Freud`sche Fehlleistung, "mehr Brutto vom Netto") propagierten und diesen Un-SINN in jeder Talk Show dem Bürger als "neues Denken" und für den Staat und Wirtschaft gut präsentierten.
Nur jetzt für den Bürger nicht!
Der soll nämlich jetzt alles bezahlen und wieder mal Leistungseinbußen und Steuererhöhungen als Gott (Merkel)gegeben hin nehmen!
Wer hat die Märchenerzähler eigentlich gewählt?
Frau Merkel war doch über Pfingsten im nahen Osten!Haben die eigentlich keine Harem`s mehr mit Nachwuchs bedarf?
Was haben wir uns in früheren Jahren alles anhören müssen von der CDU zur dringend notwendigen Minderung der Lohnnebenkosten.
Jewder Euro mehr verteuert Waren und nimmt gleichzeitig Kaufkraft vom Bürger. Die Binnennachfrage sinkt weiter. Wollen die das wirklich ?
Die erste Änderung der Wundertüte (diesmal für die Beamten!)
Mal sehen was sonst noch kommt!
Wirklich sehr kug: Steigt die Arbeitslosenversicherung, dann zahlen die Arbeitnehmer mehr aber die Beamten bleiben ungeschoren. Toller Vorschlag.
In den PIG-Ländern wird bei den Beamten gekürzt. Wir sind halt kein PIG-Land und haben das nicht nötig.
Paging