Zu groß, zu teuer, zu bürokratisch, hieß es anfangs. Doch im September waren doppelt so viele Menschen bei den neuen "Personal Service Agenturen" beschäftigt wie im Vormonat. Gleichzeitig gab es fast ein Viertel mehr "Ich-AGs".
Wie die Berliner Zeitung unter Berufung auf die Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit berichtet, waren Ende September bundesweit 21.300 Männer und Frauen bei den Vermittlungsagenturen ("PSA") beschäftigt — 50 Prozent mehr als im Vormonat.
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Der Schub kam demnach vor allem aus den alten Bundesländern, wo die Zahl der PSA-Mitarbeiter von 8.600 auf 13.000 gestiegen sei.
Bei den "Ich-AGs" ("Unwort" des Jahres 2002) verzeichnete die Bundesanstalt den Angaben zufolge ebenfalls einen deutlichen Anstieg: So hätten sich Ende September mehr als 63.000 Arbeitslose mit Hilfe des staatlichen Existenzgründungszuschusses selbstständig gemacht. Dies bedeute seit August eine Steigerung um fast ein Viertel.
Eine PSA geht mit einem Arbeitslosen, den das Arbeitsamt vorschlägt, ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ein. Anschließend "verleiht" sie ihn an Unternehmen. Ziel ist es, dass der Betroffene so schnell wie möglich irgendwo übernommen wird.
(sueddeutsche.de/AFP)
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