Apple ist begeistert - noch nie hat das Unternehmen in einem zweiten Quartal so viel verdient. Und: Konzernchef Jobs kündigt "außergewöhnliche Produkte" an - noch für dieses Jahr.
Sie können noch so teuer sein - die Kunden reißen Apple die iPhone, iPods und Macs aus den Händen. Der Ansturm trieb die Zahlen des kalifornischen Konzerns im zweiten Quartal in neue Höhen - immerhin liegt die Bruttogewinnspanne mittlerweile bei knapp 42 Prozent. Das sind nochmals zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahresquartal. Der Gewinn verdoppelte im gleichen Zeitraum beinahe auf 3,1 Milliarden Dollar.
Er ist kein gewöhnlicher Topmanager: Steve Jobs hat Apple zu einem außergewöhnlichen Unternehmen gemacht. (© Foto: Reuters)
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5000-Dollar-Handy
"Wir sind begeistert, unser bestes Ergebnis der Firmengeschichte in einem Nicht-Weihnachtsquartal erzielt zu haben - mit einer Umsatzsteigerung von 49 Prozent und einem Gewinnwachstum von 90 Prozent," lobte sich Steve Jobs, CEO von Apple.
Und Jobs kündigt mehr an: "Wir haben einige außergewöhnliche Produkte für dieses Jahr in der Pipeline."
Im Sommer dürfte die Neuauflage des iPhone herauskommen. Erste Bilder sind schon aufgetaucht: Ein Apple-Mitarbeiter soll ein Vorseriengerät in einer Kneipe liegen gelassen haben - ein anderer Gast fand es und verkaufte es für angeblich 5000 Dollar an das Technologie-Blog Gizmodo.
Das Gerät ist laut dem Gizmodo-Bericht schlanker als die aktuelle Generation, hat aber trotzdem eine längere Akku-Laufzeit. Es ist etwas kantiger und verfügt über eine zweite Kamera auf der Vorderseite, die für Videotelefonate genutzt werden könnte. Das Display sei etwas kleiner als bei der derzeitigen Gerätegeneration, seine Auflösung dafür deutlich höher. Apple verlangte den Prototypen inzwischen zurück.
Analyst Gene Munster von der Finanzberatung Piper Jaffrey rechnet zudem mit einem neuerlichen Vorstoß von Apple auf den Fernsehmarkt.
Die Settop-Box Apple TV gehört zu den wenigen Misserfolgen von Apple in der jüngeren Vergangenheit. Mit dem kleinen Kasten lassen sich Filme aus dem Internet auf den heimischen Fernseher bringen.
Gewinnbringer des Konzerns ist momentan das iPhone. Mit 8,75 Millionen Stück verkaufte Apple mehr der Smartphones als im wichtigen Weihnachtsquartal. Das war ein Plus von 131 Prozent. Die Mac-Computer - besonders beliebt sind die Notebooks - verkauften sich 2,94 Millionen Mal und damit 33 Prozent besser. Auf dem absteigenden Ast sind weiterhin die iPods - die Verkäufe gingen um ein Prozent auf 10,89 Millionen zurück. Viele Nutzer hören ihre Musik inzwischen lieber über das iPhone.
Insgesamt sprang der Umsatz um 49 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar. Die Börsianer waren begeistert. Mit derart starken Zahlen hatten sie nicht gerechnet. Die Aktie sprang nachbörslich um knapp sieben Prozent nach oben und erreichte einen neuen Rekordstand. Vor allem die iPhone-Verkäufe überraschten.
Und der gute Lauf soll andauern: Im dritten Geschäftsquartal will Apple trotz Urlaubszeit einen Umsatz von 13,0 bis 13,4 Milliarden Dollar erreichen und einen Gewinn je Aktie von 2,28 bis 2,39 Dollar.
Aktuell waren es 3,33 Dollar gewesen. Anfang April hatte Apple seinen iPad herausgebracht, der sich in der ersten Woche schon mehr als eine halbe Millionen Mal verkauft hat. Ende Mai kommt der Tablet-Computer auch in Deutschland auf den Markt.
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(sueddeutsche.de/Reuters/hgn)
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ich habe als Kunde einfach keine Lust für Apple oder wem auch immer die Programme auszutesten. Wenn das nicht funktioniert oder zu meinen Lasten wie auch immer geht, fliegt das Teil auf den Müll und es wird was besorgt das mich als Kunden ernst nimmt.
Man darf nicht vergessen, wo Apple Ende der 90er Jahre stand. Nämlich am Abgrund (eigentlich schon einen Schritt weiter). Der iPod hat ihnen den Hintern gerettet und zwar aus dem einfachen Grund, dass er qualitativ wie technisch die Produkte der anderen Hersteller zusammen, übertraf. Ähnliches gilt auch für das iPhone: Android ist zwar ein gutes fundiertes Smartphone OS, allerdings verbockt Google unnötigerweise so einiges und die Hersteller wie HTC kämpfen mit Problemen, die Apple konstruktionsbedingt fern sind (ruckelige Animationen). Natürlich lässt sich Apple so ziemlich jeden Unsinn vergolden und ihre Politik ist bisweilen ebenso jenseits von Gut und Böse, allerdings haben sie unfreiwillig den Spagat zwischen dem unbedarften User, der sich bloß nicht mit der Funktion des Geräts auseinandersetzen will und denjenigen, die nichts unversucht lassen, die volle Kontrolle über ihre Geräte zu haben, hinbekommen. Insofern ist natürlich auch die Community für alternative Software entsprechend groß.
@ toxicbuddha
Ach schon wieder so einer, bei dem jeder Artikel über irgendein Produkt gleich Product Placement oder gar Schleichwerbung ist? Wenn dem so wäre, dann müsste man ja jede Fachzeitschrift in diesem Land dicht machen.
@ Zoomyblau
Wenn sie für ihren iPod noch iTunes benutzen, dann sind sie selbst schuld. Das Programm ist wirklich eine ziemliche Krankheit, aber gerade für die iPods (insbesondere die älteren) gibt es eine Fülle an Alternativen, von Drag & Drop bis zu Winamp
zum Teufel gejagt und mir wieder einen ganz normalen MP3 Player gekauft. Einfache Bedienung super Akku und nicht immer die Abhängikeit von itunes ( Lizenz, Werbung, Programmschwächen usw. usw. ) waren die Motive.
Übrigens würde ich mir nie ein iphone kaufen da mir sicher das Statusdenken und Schikimickey Gehabe dafür abgeht.
Auch muss ein Handy bei mir nur telefonieren und simsen können. Sicher ist das altmodisch aber gut....
Ich besitze auch Produkte von Apple..Aber Hauptsächlich aus dem Grund weil sie wirklich gut sind.
Ich habe z.B einen iPod classic.
Ich hab bis jetzt keinen anderen mp3 player gesehn der 80 GB Speicher hat. Und das Preis/Leistungsverhältniss passt find ich auch sehr gut.
Solang das Produkt gut ist, zahl ich gerne den Preis! Da kann dann auch Microsoft oder Apple draufstehn, das ist im Endeffekt doch dann nur Garnitur!
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