Ein Krimi - im wirklichen Leben: Schauspieler Andreas Hoppe, bekannt als Kommissar Kopper, fühlte sich als Anleger getäuscht. Vor Gericht erhielt er Recht.
Es war einer seiner härtesten Fälle, und er spielte im wirklichen Leben: Der Schauspieler Andreas Hoppe, bekannt als Kommissar Mario Kopper im Odenthal-Tatort, hat einen Anlageprozess gewonnen.
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Andreas Hoppe, alias Mario Kopper: Seine frühere Klage wurde zu Unrecht abgewiesen. (© Foto: dpa)
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Hoppe beteiligte sich 1999 an dem Filmfonds Cinerenta III. Sein Anlageberater erklärte ihm: Selbst wenn die Filme floppten, sei die Sache sicher, da die Produktionskosten durch Ausfallversicherungen abgesichert seien.
Die Versicherung entpuppte sich später als Briefkastenfirma in Panama. Die Filme floppten, die Anleger erhielten nur ein Viertel ihrer Einlage zurück.
450 Millionen Euro eingesammelt
Da er sich getäuscht fühlte, klagte der Tatort-Kommissar auf Schadenersatz gegen den Treuhänder der Beteiligung, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Condor.
Sie hätte über die Prospektfehler informieren müssen. Auch sei er nicht informiert worden, dass die Vertriebsfirma Investor Treuhand 20 Prozent als Vertriebsprovision erhält.
Das Oberlandesgericht München entschied nun, dass die Schadensersatzklage Hoppes in einer früheren Instanz zu Unrecht abgewiesen worden ist (Az.: III ZR 81/07). Die Cinerenta Fonds I bis V sammelten von 1997 bis 2003 mehr als 450 Millionen Euro ein.
(SZ vom 11.11.2008/pak)
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aber auch nur die Dollarzeichen in den Augen als er bei seinem Berater saß. Selten werden Beratungsgespräche so detailiert aufgezeichent um in Nachhinein den Entscheidungsprozeß des Kunden nachvollziehen zu können.
Stimmt. Der BGH hob für Kopper das OLG-Urteil auf und verwies der Fall zurück ans Oberlandesgericht. Es sieht danach aus, als müsse letztlich die Haftpflichtversicherung der als Treuhänderin tätig gewordenen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Condor die Rechnung begleichen. Kein Pappenstiel, den der Kommissar war auch bei diesem Fall nicht allein unterwegs: Insgesamt rund 450 Millionen Euro Anlegergeld flossen von 1997 bis 2003 in die Cinerenta Fonds I bis V. Davon haben die Anleger nur ein Viertel zurückerhalten.
Das Az. lässt eher auf den BGH schließen.
ist noch offen - hat die Condor denn noch genug Kohle?
zieht Euch warm an Banker.
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