Die Bahn erhöht die Preise zum 13. Dezember um 1,8 Prozent. Auch Zeitkarten, die Bahncard sowie die Sitzplatzreservierung werden teurer - es gibt jedoch auch neue Sparmöglichkeiten. Die Änderungen im Überblick.
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Erhöhungen
- Die Normalpreise steigen insgesamt um durchschnittlich 1,8 Prozent, im Regionalverkehr um durchschnittlich 2,2 Prozent.
- Auch Zeitkarten werden durchschnittlich um 1,8 Prozent teurer, im Regionalverkehr sind es 2,2 Prozent.
- Der maximale Normalpreis für ein Ticket im Fernverkehr (2. Klasse) beträgt 129 Euro, bislang waren es 127 Euro.
- Die Bahncard 50 kostet künftig 230 (bisher 225) Euro für die zweite und 460 (450) Euro für die erste Klasse. Die ermäßigte Bahncard 50 kostet künftig 118 (bisher 115) Euro in der zweiten und 236 statt 230 Euro in der ersten Klasse.
- Die Bahncard 100 kostet künftig 3800 statt 3650 Euro in der zweiten und 6400 statt 6150 Euro in der ersten Klasse.
- Teurer wird auch die Sitzplatzreservierung. Sie kostet künftig 50 Cent mehr. Eine Reservierung in der zweiten Klasse kostet künftig 2,50 Euro (vorher zwei Euro) im Internet oder am Automaten. Im Call Center oder am Schalter steigen die Kosten von vier Euro auf 4,50 Euro. Entsprechend steigen die Kosten für die Reservierung der ersten Klasse von drei auf 3,50 im Internet oder am Automaten und von fünf auf 5,50 Euro am Schalter oder per Callcenter.
- Gleich bleibt dagegen der Preis einer Bahncard 25. Sie kostet weiter 57 in der zweiten und 114 Euro in der ersten Klasse.
Neue Rabattmöglichkeiten
- Der Bahncard-25-Rabatt gilt künftig auch für die Dauer-Spezial-Angebote.
- Das Familien-Dauer-Spezial für 49 Euro wird eine ständige Einrichtung.
- Ebenso eine ständige Einrichtung wird das Dauer-Spezial-Angebot für Kurzstrecken ab 19 Euro.
- Umtausch und Erstattung von Dauer-Spezialtickets wird möglich, kostet jedoch 15 Euro.
Preisbeispiele (einfache Fahrt im ICE, 2. Klasse, Normalpreis)
- Frankfurt/Main - Mannheim jetzt 25,50, ab 13. Dezember 26 Euro
- Stuttgart - München jetzt 52, ab 13. Dezember 53 Euro
- Nürnberg - Berlin jetzt 89, ab 13. Dezember 90 Euro
- Frankfurt/Main - Berlin jetzt 111, ab 13. Dezember 113 Euro
- Dortmund - München jetzt 127, ab 13. Dezember 129 Euro
Sagen Sie uns Ihre Meinung: Ist die Fahrpreiserhöhung gerechtfertigt?
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(sueddeutsche.de/dpa/AP/pak/tob)
DFB-Elf vor der Europameisterschaft
Das ist die Abzocke hoch 10: die treuesten Kunden werden durch die größte Preiserhöhung bestraft! von 36500 auf 3800 = 4,1% Wie soll das gerechtfertigt werden?
Wer sich auf den ÖPNV festgelegt hat, kann nicht so ohne weiteres aufs Auto umschalten! FRECHHEIT!
Auch wenn die Idee des "Volkswagens", der für jeden Deutschen erschwinglich sein sollte von den Nazis stammte, so wurde daraus trotzdem eine beispielhafte Erfolgsgeschichte.
Immerhin hat der Name "Volkswagen" zurecht alle stürmischen Zeiten und Moden überlebt.
Hans Glas versuchte mit seinem Goggomobil dem Ideal eines "Volkswagens" sogar noch ein Stückchen näher zu kommen.
Was auf der Automobilseite unumstritten ist, das fehlt auf der anderen Mobilitätsachse alleine schon vom Begriff her, geschweige denn von der Realität.
Eine VOLKSBAHN, die sich jeder leisten kann, wird immer unrealistischer.
Und das in einer Zeit zunehmender sozialer Unterschiede und zunehmendem Ökologieverständnis in der Bevölkerung.
Aber vielleicht war es gerade der VOLKSWAGEN, der der VOLKSBAHN das Wasser abgegraben hat.
Vor allem in einer Zeit des dramatischen Klimawandels wird es höchste Zeit, dieses Rad zumindest teilweise wieder zurückzudrehen.
Auch bei der DB gilt: abzocken, solange es noch geht, bzw. bevor der jeder Normalbürger auf HartzIV ist.
Auserdem scheint mir, ist Metronom auch nicht im Wettbewerb mit der Bahn AG, sondern füllt nur eine Lücke, wo die Bahn AG aus den Personentransport ausgestiegen ist.
Insofern ist das kein Beispiel für Wettbewerb.
Das hier sollte der erste Teil meines Kommentars sein:
Ist ja schrecklich... über die Bahn lässt sich ja ach so schön lästern. In meinen Augen ist doch niemand gezwungen Bahn zu fahren! Und ich glaube auch nicht dass die Bahn unbedingt so viel mehr Kunden braucht, viele Züge sind ja schon voll.
Daher die Sonderangebote, damit auch die weniger vollen Züge benutzt werden
Daher auch die Preiserhöhung: Man wird wohl kaum Kunden gewinnen, aber wohl auch kaum welche verlieren durch diese Erhöhung, und am Ende ist mehr Geld in der Tasche.
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