Angebliche Subventionen Boeing droht Airbus
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Nach einer Welle von Skandalen will Boeing die an Airbus verlorene Führungsrolle in der Zivilluftfahrt zurück erobern. Dabei wird auch der Druck auf den europäischen Wettbewerber erhöht, angebliche Subventionen abzubauen.
"Airbus ist sehr erfolgreich. Nach eigenen Angaben haben sie mehr Marktanteile als wir, sie bekommen jeden Tag Marktanteile hinzu und sie sind profitabler als wir. Stellt sich also die Frage, warum sie Subventionen benötigen", sagte Boeing-Chef Harry Stonecipher der Financial Times. Er plane noch "in diesem Jahr" zu handeln.
Im Boeing-Werk in Seattle.
(Foto: Foto: dpa)Anzeige
Konkrete Maßnahmen nannte Stonecipher nicht. Er bestritt, dass er den Fall vor die Welthandelsorganisation WTO bringen wolle. Dort müssten die USA auf die offizielle Erklärung drängen, dass Airbus illegale Subventionen erhält. Allerdings hat Boeing in diesem Jahr bereits seine Lobby-Arbeit bei amerikanischen Regierungsstellen verstärkt.
"Endlose Handelskriege sind in niemandes Interesse. Airbus hat seinen wahrscheinlich größten Markt in den USA, daher denke ich nicht, dass sie ebenso wenig wie wir einen Handelskrieg wollen", sagte der Boeing-Chef.