Der finnische Finanzminister und amtierende EU-Ratsvorsitzende Eero Heinäluoma sagte: "Bier war eines der Probleme." Künftig sollte eine Art Automatismus zur Anpassung der Mindestsätze gefunden werden, um die Minister von solchen Debatten zu entlasten.
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Zähe Diskussion
Die zähe Diskussion dauerte mehrere Stunden. Spanien, Portugal, Italien, Schweden, Dänemark, Estland und Polen blockierten dem Vernehmen nach den finnischen Kompromissvorschlag. Dieser sah auch Ausnahmen für andere Getränkesorten vor, unter anderem für einen Spezial-Wein aus Südfrankreich.
Viele nordische Länder kämpfen dagegen, dass ihre Bürger ins Ausland fahren und sich dort mit billigeren Getränken versorgen. Die Steuerpolitik in der EU gilt als Minenfeld, da einzelne Länder mit einem Veto einen Kompromiss blockieren können.
Falls keine Einigung Ende November gelingt, ist die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 mit der Kompromisssuche an der Reihe.
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(sueddeutsche.de/dpa)
Machtkampf in der Linken