Jobkahlschlag bei Alcoa: Der neue Chef Klaus Kleinfeld streicht beim führenden US-Aluminiumkonzern wegen der globalen Wirtschaftskrise weltweit 13.500 Stellen.
Drastische Maßnahmen: Als Reaktion auf die abkühlende Konjunktur baut der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa 13 Prozent aller Arbeitsplätze im Konzern ab, teilte Alcoa am Dienstag nach US-Börsenschluss am Sitz in Pittsburgh (Pennsylvania) mit. Umgerechnet sind das 13.500 Jobs. "Dies sind außergewöhnliche Zeiten, die Tempo und Entschlossenheit erfordern, um auf den wirtschaftlichen Rückgang zu reagieren", sagte Alcoa-Vorstandschef Klaus Kleinfeld, der frühere Siemens-Chef.
Muss schlechte Nachrichten verkünden: Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld streicht bei Alcoa Tausende Jobs. (© Foto: AP)
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Betroffen seien von diesen und weiteren Sparmaßnahmen auch Beschäftigte in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Zur genauen Zahl der in Europa wegfallenden Arbeitsplätze machte der Konzern zunächst keine detaillierten Angaben.
Alcoa will über den Abbau fester Stellen hinaus 1700 Jobs von externen Zeitarbeitern streichen. Vier Randsparten mit zusammen 22.600 Beschäftigten sollen überdies abgestoßen werden. Sie erzielten zuletzt einen Jahresumsatz von zusammen rund 1,8 Milliarden Dollar.
Der im Leitindex Dow Jones notierte Konzern fährt zudem die Produktion weiter drastisch zurück. Der Plan sieht Verringerung der Aluminiumproduktion um mehr als 750.000 Tonnen jährlich vor.
Schnelle Entscheidungen nötig
Die Gehälter für die verbleibenden Mitarbeiter sollen eingefroren werden. Die wirtschaftliche Talfahrt mache schnelle Entscheidungen nötig, begründete Konzernchef Kleinfeld die massiven Einschnitte. Der frühere Siemens-Chef war 2007 zu Alcoa gewechselt und steht seit Mai vergangenen Jahres an der Spitze des US-Konzerns.
Durch den Konzernumbau erwartet Alcoa Belastungen von bis zu 950 Millionen Dollar nach Steuern. Diese sollen noch für das vierte Quartal des vergangenen Jahres verbucht werden. Im Gegenzug erwartet der Konzern Einsparungen von 450 Millionen vor Steuern pro Jahr.
Die Aktien des drittgrößten Aluminiumherstellers der Welt brachen nach der Bekanntgabe der Sparmaßnahmen im nachbörslichen Handel um fast vier Prozent ein. Nach Einschätzung des Analysten Charles Bradford von Bradford Research/Soleil Securities werden die angekündigten Produktionskürzungen nicht ausreichen, um den Verfall der Aluminiumpreise zu stoppen. Dazu seien auch Produktionskürzungen in größerem Umfang der Konkurrenzunternehmen von Alcoa notwendig.
(sueddeutsche.de/dpa/AP/mel)
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@ Theo112 :... sind hier so viele "Fachleute" versammelt, die uns vorsichtig fragenden die Welt und die Fehler eines Herrn Kleinfeld erklären ? Diese A) .... waren im Beruf so erfolgreich, daß sie es nicht mehr nötig haben, zu arbeiten und jetzt auf diesem Weg Herrn Kleinfeld "beraten" können. B) ... haben sich für Hartz IV entschieden, damit sie nach ausgiebigem Schlaf mit anschließendem reichlichen "Bier"-Frühstück das nicht tolerierbare Verhalten der arbeitenden "Spießerschaft" kommentieren können. C) ... arbeiten an einer Karriere als Berufsquerulanten und es kommt ihnen auf Inhalt und Richtigkeit ihrer Aussagen überhaupt nicht an
aber noch meine 5 Sinne beisammen.
Wenn ich die Ergebnisse eines Unternehmens sehe muß ich nicht neben dem Vorstand gesessen sein um sie zu bewerten.
Herr Kleinfeld und, da gibt es noch zwei in D, sind typische manager by Entlassung. Sie sind keine Unternehmer, die eine Firma entwickeln und aufbauen können. dazu gehören eben Kenntnisse ohne Entlassungen auszukommen. und solche Unternehmer gibt es Gott sei Dank mehr als Herrn Kleinfeld und seine anderen Versager.
bin ich jetzt hier eigentlich im "sozialistischen Kaffeekränzchen" oder bei den "kleinen Vorstandsvorsitzenden Deutschland e.V." gelandet ... die einen reden hier von Klaus Kleinfeld, als würden sie jeden Tag persönlich mit ihm fachsimpeln und bei einer guten Zigarre die Weltwirtschaft besprechen ... die anderen hauen auf unseren Managern herum, als gebe es einen Orden für die dicksten Beulen ... sorry, aber wer von Ihnen mag sich denn da wirklich ein Urteil anmassen, welches fundiert und belegbar ist ... ? Oder werfen wir heute mal wieder ein wenig mit "Schei ... hausparolen" um uns ?
Wie kommt zum Bauspiel unser sehr geschätzter Süddeutscher auf die Idee, Herr Kleinfeld hätte Siemens in den Sumpf gefahren ? Haben Sie neben ihm gesessen, als er dies getan haben soll ? Was hat Herr Kleinfeld mit der BenQ Nummer zu tun ? Quimonda ? Bei Benq waren die Weichen bereits gestellt, als Herr Kleinfeld seinen posten antrat, als Quimonda den Bach herunter ging, war er schon gar nicht mehr da ...
Lassen Sie uns doch endlich mal aufhören alle Menschen immer in gut und böse aufzuteilen ... nicht jeder Mensch, der mehr als den Mindestlohn, welchen sich hier alle wünschen (freuen sie sich aber auch schon, wenn dann die lieb gewonnenen Niedrigpreise beim Friseur steigen, die Krankenkassenbeiträge noch weiter explodieren, wir die Schwarzarbeit ein wenig ankurbeln, weil sich niemand mehr den "Luxus" einen Reinigungskraft leisten kann und und und ...) erhält ist gleich böse oder schlecht. Es gibt sehr viele gute Manager, sonst wären deutsche Unternehmen nicht da, wo sie heute sind ...
So, jetzt dürfen alle über mich herfallen ... mich Kapitalist nennen ... mir geistige Verwirrtheit unterstellen ... mich schlecht bewerten ...
Aber glauben Sie mir, immer nur mit dem Schild vor der Brust herumlaufen, auf welchen "DAGEGEN" steht ist nicht wirklich konstruktiv ... Menschen die immer nur alles schlecht reden können nicht erwarten, dass alles gut wird ...
Allerdings fuhr er Siemens noch tiefer in den Sumpf.
Mit solchen Managern ist jedes Unternehmen gestraft.
Wenigstens ist er weg von Siemens.
Paging